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Lust auf Bewegung

Neuenhagen: Vor dem Silvesterlauf gab es auf dem Gelände des Haustierhofs Kuhmuckel die traditionelle Erwärmung.
Neuenhagen: Vor dem Silvesterlauf gab es auf dem Gelände des Haustierhofs Kuhmuckel die traditionelle Erwärmung. © Foto: moz
Jörg Jankowsky und Detlef Kleme / 01.01.2015, 19:29 Uhr - Aktualisiert 02.01.2015, 07:07
Strausberg/Neuenhagen/Strausberg/Eggersdorf/Mü. (MOZ) Hundert Menschen haben an den drei Silvesterläufen in der Region teilgenommen. In Neuenhagen waren es 250, in Strausberg rund 180 und auf dem Eggersdorfer Flugplatz rund 20 Männer, Frauen und Kinder.

In Neuenhagen hatten auch bei der fünften Auflage des Silvesterlaufs Jana Preuß und Gerald Sachs von Rot-Weiß Neuenhagen die Organisationsfäden fest in der Hand. Karin Wegener war mit ihrem Mann aus Hoppegarten gekommen und ließ sich am Haustierhof Kuhmuckel einen heißen Tee einschenken, nachdem sie ihrer beider Namen in den ausgelegten Listen gefunden hatte. Dann machten sich beide warm. Ein paar Meter entfernt wartete Rosemarie Wolf. Der Mittwoch sei immer ihr Nordic-Walking-Tag, erklärte die Hönowerin. Daher habe sie sich entschlossen, bei der Veranstaltungmitzumachen.

Silvesterläufe 2014 in Strausberg, Neuenhagen und Eggersdorf bei Müncheberg
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Für die Freizeitläufer Ulrike Blöß und Frank Schiller war der Neuenhagener Silvesterlauf eine Premiere: "Sonst waren wir um diese Zeit immer verreist." Mit ihrer Teilnahme wollten sie auch eine Lanze dafür brechen, dass die Neuenhagener Trainierbahn auch künftig öffentlich genutzt werden kann. Hintergrund ist das Vorkaufsrecht des Hoppegartener Rennbahn-Besitzers bis März. In diese Kerbe schlug auch der grüne Landtagsabgeordnete Michael Jungclaus.

Nach der Erwärmung ging es an den Start. Zuerst wurden die jüngsten Crossläufer auf eine 800 Meter lange Strecke geschickt. Anschließend ging der große Tross auf einen 2,5-Kilometer langen Rundkurs, der von den meisten mehrfach absolviert worden ist. Dabei waren hier wie anderswo auch Bewegung und Spaß wichtig, weniger erzielte Zeiten. Zum Schluss gab es wieder Glühwein und Pfannkuchen.

Darauf konnten sich auch in Strausberg die 183 Teilnehmer beim zehnten Jubiläumslauf freuen. Im Ziel erhielten die Läuferinnen und Läufer zudem ihre Urkunde, den traditionellen Laufpass-Aufkleber sowie eine Erinnerungs-Medaille. Erstmals gab´s nach dem Startschuss durch Bürgermeisterin Elke Stadeler eine Stadionrunde auf dem Marienberg, bevor es auf die imposante Naturstrecke an den Straussee ging. "Unser Lauf ist in Strausberg angekommen", freute sich Arno Schulz, einer derOrganisatoren, über die Anzahl der Teilnehmer, "trotz der nicht so optimalen Witterungsverhältnisse." Alle Sportler konnten wie immer ihre Laufstrecke selbst bestimmen und rutschten mitunter unfallfrei ins Ziel. "Das ist ja hier ganz toll organisiert", staunte der Strausberger Julian Fandke, der erstmals dabei war. Vielleicht verstärkt er die Reihen der Laufgruppe um Arno Schulz, die sich jeden Sonntag 10 Uhr am Straussee trifft.

Auf dem Eggersdorfer Flugplatzgelände hätte Organisatorin Silvia Plötz gern noch ein paar mehr Teilnehmer begrüßt. "Aber das Wetter ist wirklich nicht einladend." Sie dankte Sponsoren und Helfern, wie Dirk Förster. Mit dem Flugleiter hatte sie früh noch die markierte Strecke schneefrei gemacht. Erstmals dabei war ihr Sohn Elger, der so zwei- bis dreimal pro Woche läuft. Deutlich mehr machen Martin Gläsel aus Waldsieversdorf und der Müncheberger Alexander Fredrich. Bürgermeisterin Uta Barkusky gab auch bei dieser dritten Auflage den Startschuss. Nach der gemeinsamen Erwärmungsrunde konnte jeder frei entscheiden, ob er zwei, vier oder sieben Kilometer zurücklegen wollte.

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