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Susanne Seehaus übergibt Staffelstab

Amtsübergabe zum 1. Januar: die neue geschäftsführende Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt Beatrix Forck beim Neujahrsempfang, dahinter Susanne Seehaus.
Amtsübergabe zum 1. Januar: die neue geschäftsführende Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt Beatrix Forck beim Neujahrsempfang, dahinter Susanne Seehaus. © Foto: moz/thomas gutke
Thomas Gutke / 02.01.2015, 07:09 Uhr
Frankfurt (MOZ) Zum ersten Neujahrsempfang 2015 in Frankfurt lud am Donnerstag die Evangelische Kirchengemeinde in die Sankt-Gertraud-Kirche ein. Obwohl Susanne Seehaus offiziell erst am 11. Januar als geschäftsführende Pfarrerin verabschiedet wird, übergab sie bereits gestern den Staffelstab an ihre Nachfolgerin Beatrix Forck. Zudem nutzte sie die Gelegenheit für eine kleinen Rückblick.

"Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich elf Jahre lang in dieser Gemeinde tätig sein durfte", sagte Susanne Seehaus, die bald in eine neue Pfarrstelle wechseln wird. Vor allem "das gute Miteinander zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen" habe sie in Frankfurt immer zu schätzen gewusst, betonte Seehaus. Gleichzeitig erinnerte sie an einige wichtige Ereignisse für die Kirchengemeinde, die vielen Baustellen und an festliche Höhepunkte während ihrer Amtszeit - zuletzt unter anderem die bewegenden Feiern für die Glocken in St. Marien.

In den vergangenen elf Jahren habe man aber auch zahlreiche Mitglieder verloren, räumte Susanne Seehaus ein. Mit etwas über 5000 Mitgliedern gehört die Frankfurt-Lebuser Kirchengemeinde dennoch weiterhin zu den größten im großen Kirchenkreis Oderland-Spree, den es nunmehr seit einem Jahr gibt.

Die neue geschäftsführende Pfarrerin Beatrix Forck arbeitet bereits seit fünf Jahren in Frankfurt. In der Gemeinde kümmerte sich die 57-Jährige zuletzt vor allem um die Stadtkirchenarbeit. Als einen Schwerpunkt der Gemeindearbeit in diesem Jahr nannte sie den Kreiskirchentag, der im September in Frankfurt stattfinden soll. "Das wird uns als Gemeinde fordern", sagt sie.

Ebenso im Blick hat Beatrix Forck bereits das große Reformationsjubiläum im Jahr 2017. "Mit seinen Kunstgütern kann Frankfurt einiges zu diesem Ereignis beitragen und viele Menschen in die Stadt locken", ist die Pfarrerin überzeugt.

Die Hauptaufgabe für das Jahr 2015 sieht sie jedoch in der Gemeindearbeit selbst, und hier insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sowie den (kleinen und großen) Kirchenmusikern.

Vor dem Neujahrsempfang hatte der Superintendent des Kirchenkreises - Frank Schürer-Behrmann - den Stadtgottesdienst geleitet. Er wird im Rahmen seines Predigtauftrages künftig nun öfter in der Frankfurter Sankt-Gertraud-Kirche predigen.

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Holzbankdrückerin 05.01.2015 - 12:24:07

Friede mit euch

Amen

ein Hirte 04.01.2015 - 20:35:44

Gemeinde sei wachsam!!!

Ich wünsche der Kirchengemeinde Frankfurt, viel „Spaß“ mit der neuen geschäftsführenden Pfarrerin!!!! Gut reden kann sie, um sich das Vertrauen bei den Menschen zu erschleichen. Aber mit Problemen, Ordnungswidrigkeiten und ehrlichen Botschaften ist sie überfordert. Informationen, die der Kirche nicht genehm sind, werden auf Anweisung von Frau Forck erst gar nicht protokolliert, der Gemeinde verschwiegen bzw. gefälscht dargestellt. So kann man der Wahrheit sehr gut ausweichen und himmelschreiende Tatsachen verheimlichen. Sollte sich jedoch ein Gemeindemitglied mit Hintergrundinformationen wagen, eine rechtmäßige Klärung von Misshelligkeiten zu fordern, dann wird man lautstark zum Schweigen gezwungen. Eine geschäftsführende Pfarrerin mit diesen Charakterzügen, geht das???? In der Kirche geht das, die Oberhirten geben sogar noch Unterstützung. Der Gemeinde wird nur das gesagt, was sie wissen darf. Die Einhaltung von Gesetzen spielt keine Rolle. In der Kirche kann man doch auf Ehrlichkeit vertrauen, wir sind doch alles Brüder und Schwestern. Die ehrenamtlichen Gemeindemitglieder sind aber in jedem Fall die Aschenbrödel. Und wenn ein Pfarrer dann noch jammert, wie überlastet er doch ist, dann springen die Ehrenamtlichen noch schneller. Besser geht es doch nicht. Ich habe dies alles während der Vakanzzeit von Frau Forck in unserer Gemeinde selbst erlebt und wurde wach gerüttelt, leider zu spät. Diese „heile Welt“ ist mehr als unglaubwürdig. Die Verursacher und Verantwortlichen haben nicht einmal ein Schuldgefühl, es ist einfach nur unfassbar. Für Frau Seehaus jedoch alles Gute.

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