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Bettina Jagemann-Ortner zeigt in der Entreegalerie einen Teil ihrer Werke

Einladung zu Bildgesprächen

Ausstellung eröffnet: Bettina Jagemann-Ortner zeigt ihren Freundinnen das Bild "Die drei Grazien".
Ausstellung eröffnet: Bettina Jagemann-Ortner zeigt ihren Freundinnen das Bild "Die drei Grazien". © Foto: MOZ Gerd Markert
Margrit Höfer / 12.01.2015, 06:08 Uhr
Rehfelde (höf) Die in Strausberg lebende Künstlerin Bettina Jagemann-Ortner eröffnet den diesjährigen Reigen der Ausstellungen in der Entreegalerie, Elsholzstraße 4. Seit ihrer Kindheit, erzählt die 52-Jährige, zeichnet und malt sie. Liebevoll begleitet und gefördert durch ihre Eltern. Die in Cuxhaven Geborene fand in Professor Wulf Kirschner in den 1980er- und 1990er-Jahren einen Freund und Lehrmeister, der die junge Frau begleitete. 1991 siedelte Bettina Jagemann-Ortner nach Strausberg um. Vielen ist sie als Inhaberin der Wäscheboutique am Lindenplatz ein Begriff. Mittlerweile als Angestellte arbeitend, ist es die erste Ausstellung von ihr in Märkisch-Oderland.

Und es lohnt sich, diese so unterschiedlichen Werke anzuschauen, die auch gekauft werden können. Denn sie zeigen, dass die Künstlerin, die nun in dem Berliner Künstler Christopher Balzer einen Mentor gefunden hat, sehr vielseitig unterwegs ist. Die jüngsten ihrer Bilder sind Collagen, in denen der Bezug zu ihrer früheren Arbeit in der Boutique zu finden ist. Bilder von Unterwäsche tragenden Models hat sie verarbeitet. Zu entdecken etwa ist eine Eisprinzessin, umgeben von großen, dicken Eisblumen, die aus einem Materialmix von Genähtem und Sand entstanden ist. "Mit meiner Nähmaschine und dem Sand schaffe ich Strukturen", sagt sie. Nicht nur damit, auch Treibholz oder Bügel hat sie verarbeitet.

Ungewöhnlich sind auch die "Tischgedecke" in klobigen, selbst gebauten und gerade deshalb den Blick anziehenden Bilderrahmen. Völlig anders, Wärme ausstrahlend, wirkt ihr Sand-Acrylbilder-Zyklus über Afrika. Man meint, den heißen Hauch des Windes zu spüren. Und wieder völlig anders sind die Temperamalereien, etwa die Stadtsilhouette von Strausberg.

Nicht umsonst heißt ihre Schau deshalb Bildgespräche. Jeder ist eingeladen, sich auf diesen Dialog bis Mai einzulassen.

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