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"Happy in Hoppegarten" als Film

Prosit auf 2015: Das Glas erhoben die Gäste zum Anstoßen. In der dann folgenden Ansprache des Bürgermeisters ging es um Erreichtes und um die Vorhaben für dieses Jahr. Die Begleitung des Abends gestaltete die East-Star-Band aus Woltersdorf.
Prosit auf 2015: Das Glas erhoben die Gäste zum Anstoßen. In der dann folgenden Ansprache des Bürgermeisters ging es um Erreichtes und um die Vorhaben für dieses Jahr. Die Begleitung des Abends gestaltete die East-Star-Band aus Woltersdorf. © Foto: MOZ Gerd Markert
Irina Voigt / 17.01.2015, 07:12 Uhr
Hoppegarten (MOZ) Mit zwei Premieren glänzte der offizielle Teil des Neujahrsempfanges in Hoppegarten. Der Werbefilm für den Brandenburgtag, für den die Gemeinde im kommenden Jahr Gastgeber sein wird, hatte seine begeistert gefeierte Uraufführung. Und ein neues Hoppegarten-Lied erklang.

Zum ersten Mal nach den Kommunalwahlen eröffnete Klaus Otto (Linke) in seiner neuen Funktion als Gemeindevertretervorsteher den Neujahrsempfang. Dicht drängten sich die Gäste im Gemeindesaal. Darunter Bürgermeister der Nachbarkommunen und auch Peter Wehrler aus dem befreundeten Iffezheim. Den Landtag repräsentierten Kerstin Kaiser (Linke), Michael Jungclaus (Grüne) und Christina Schade (AfD).

Den 14 neuen Gemeindevertretern, von denen viele anwesend waren, wünschte Bürgermeister Karsten Knobbe "Kraft, Ausdauer und Fingerspitzengefühl bei der Bewältigung ihrer Aufgabe, die Geschicke unserer Gemeinde für die nächsten fünf Jahre mitzubestimmen." Bei allen unterschiedlichen Visionen, die man in Bezug auf Einzelprojekte entwickeln könne, werde auch Verlässlichkeit und Kontinuität gebraucht, sagte er. Dazu gehöre auch, dass bereits mehrjährige Entwicklungsprozesse, zu denen sich über die gesamte Zeit die Gemeindevertreter - und zwar völlig unabhängig von der Partei- und Fraktionszugehörigkeit - mit großer Mehrheit bekannt hätten, nicht sogar in Frage gestellt würden, weil man an den damaligen Entscheidungen nicht beteiligt gewesen sei, gab Knobbe mit auf den Weg ins neue Jahr.

Der Bürgermeister ließ auch die herausragenden Ereignisse des zurückliegenden Jahres, darunter die 60-Jahr-Feier der Gemeindebibliothek oder den 20. Geburtstag der Jugendwerkstatt, Revue passieren. Dabei sparte er nicht mit Dank und Anerkennung für die Leistungen der Mitgestalter von Fördervereinen bis Feuerwehr. Für dieses Jahr kündigte er ein weiteres Konzert mit dem Kaliningrader Sinfonieorchester an, für das es bereits einen Termin - der 26. Mai - gebe.

Als die umfangreichste Investition dieses Jahres nannte er die im Dezember überraschend durch die Gemeindevertretung beschlossene Errichtung eines neuen Grundschulkomplexes in der Siedlungserweiterung und die Aufgabe des bisherigen Standortes der Gebrüder-Grimm-Grundschule. "Die Verwaltung ist bereits dabei, eine Konzeption auszuarbeiten, die Grundlage der Beratungen der Ausschüsse im Februar und der Gemeindevertretersitzung im März sein soll", sagte Knobbe. Die Haltung der Gemeindevertreter, hochmoderne Bildungsmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen, werde sich hoffentlich positiv auf die Diskussion um die Entwicklung des sogenannten KWO-Geländes auswirken, sagte er. Einige Kreistagsabgeordnete hätten sich dazu bereits zu Wort gemeldet. Da die Fläche der Gemeinde aber noch nicht gehören würde, sei es angebracht, die Diskussionen erst einmal dort zu führen, wo sie hingehören - in den Ausschüssen und in die Gemeindevertretung, empfahl der Bürgermeister.

Nach kritischen Worten schloss Knobbe seine Neujahrsansprache mit dem Ausblick. Auf den Brandenburgtag 2016. Man sei zwar aus "heutiger Sicht etwas blauäugig in die Bewerbung gestartet", denn keiner habe ermessen können, welch große Verantwortung, welch großer Kraftaufwand mit der Vorbereitung dieser beiden tage am 3. und 4. September 2016 verbunden seien. "Aber es war richtig, den Mut gehabt zu haben, sich zu bewerben."

Eine große Freude und ein glanzvoller Höhepunkt des Abends, der mit vielen Gesprächen und einem originell gestaltetet Büfett ausklang, war die Uraufführung des Werbefilms für den Brandenburgtag. In "Happy in Hoppegarten" fand sich vieles von dem wieder, was die Gemeinde ausmacht. Im von Rolf Henning von multiart conzept und Stefan Röder von TV media produzierten Video nach dem eingängigen Hit von Pharrell Williams erkannten sich die Hoppegartener und spendeten lebhaft Beifall. Nun kann es jeder anschauen, es steht auf der Internetseite der Gemeinde.

www.gemeinde-hoppegarten.de

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Rotlackiert 19.01.2015 - 23:40:12

Vorsicht..

nichts gegen die Linken. Links ist rot. Rot ist die Farbe der Liebe. Und sagte nicht ein Linker : Ich liebe doch alle...."

Schulz 19.01.2015 - 22:37:17

Verfolgungswahn

Leiden Sie unter Verfolgungswahn, oder bestellter Ehrretter der linken?

klm 19.01.2015 - 10:57:32

Pegida lässt grüßen

Wenn das keine Kampagne ist: 5 so genannte Kommentare, alle im gleichen Tenor und alle anonym - so stell ich mir echte Meinungsfreiheit/-vielfalt vor..... Was die Hofberichterstattung vermutenden Herrschaften vielleicht ob der Gnade ihrer späen Geburt nicht wissen: Die Journalistin schreibt bereits seit 25 Jahren, davon 8 Jahre lang optimistische Berichte über Hoppegarten mit einen CDU-Bürgermeister an der Spitze - nun plötzlich geht der shitstorm los - ein Schelm, der keine Absicht dahinter vermutet. Klaus Manthe

Larris 18.01.2015 - 23:55:55

Puhdys und FDJ Hymne

Beides gruselig und erinnerte mich eher an eine Ostparty das Hoppegartenlied klang wie irgendeine FDJ Hymne zum Weltjugendtag und das Video ist ja nicht mal Synchron zum Song. Ostgrusel wie der ganze Ort. Da müsste man glatt die Genehmigung zurückziehen gefilmt zu werden.

Maiwald 18.01.2015 - 12:48:33

Brandenburgtag in Hoppegarten

Auf die Blamage bin ich gespannt und schäme mich jetzt schon als Einwohner. Ich war bis jetzt auf jedem Brandenburgtag in Cottbus, Potsdam, Neuruppin, Jüterborg,Lübbenau.... jede Stadt hat Ihren eigenen Charme , etwas zu bieten. Was haben wir? Hoppegarten besteht mehr oder weniger aus zusammengewürfelten Siedlungen. Wollen wir den Brandenburgern zeigen wieviel Fertighaustypen es gibt, oder wie nicht zu Ende geführte Bauvorhaben(Kaiserbahnhof, Herrenhaus, etc. ) aussehen. Ich wünschte mir an dieser Stelle mehr kritische Journalistische Begleitung als diese dauerhafte merkwürdige Hofberichterstattung.

Klomsos 17.01.2015 - 14:30:39

Neuwahlen

würden sicherlich ein anderes Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl zur Folge haben. Der derzeitige Dauerbedenkenträger Knobbe wird diese Gemeinde nicht voranbringen.

Wernes 17.01.2015 - 14:23:23

Linker Unsinn

Wer nichts in Frage stellt, gestaltet nicht! Er verharrt nur in der Vergangenheit. Aber genau das sind die Linken

Schreiner 17.01.2015 - 08:23:15

Nix da Happy

Dies Rede war eine einzige Propagandawulst zur Diffamierung anderer Meinungen. Dazu noch Helmut Schmidt Zitate zu nutzen (die der im übrigen selber bereut) ist der Gipfel an politischer Blasphemie.

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