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AfD gründet Mittelstandsforum

Frauke Petry, Sprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD)
Frauke Petry, Sprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD) © Foto: dpa
24.01.2015, 18:31 Uhr
Kassel (dpa) Die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) will den Kontakt zum Mittelstand verstärken. Am Samstag gründete sie dafür ein eigenes Forum. "Mit diesem eingetragenen Verein wollen wir verstärkt ein offenes Ohr für den unternehmerischen Mittelstand haben", sagte die Co-Parteichefin und sächsische Landtags-Fraktionsvorsitzende Frauke Petry am Samstag in Kassel. Mit dem Forum will die AfD nach eigenen Angaben sicherstellen, dass die Entscheidungsträger in der Partei Ideen vom Mittelstand bekommen.

Derzeit gebe es "weit über 300 teilnehmende Mittelständler", sagte der Gründungsbeauftragte Hansjörg Müller. Nicht mehr als die Hälfte der Mitglieder des Forums sollen nach dem Willen der AfD grundsätzlich ein Parteibuch haben - wohl aber soll eine Verbundenheit mit den Werten und dem Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland da sein.

An der Gründungsveranstaltung nahmen auch Parteichef Bernd Lucke und der frühere BDI-Präsident und Ex-Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Heinrich Weiss, teil. Weiss hielt eine Rede mit dem Titel "Versagen der deutschen und europäischen Wirtschafts- und Währungspolitik".

Die eurokritische AfD wurde 2013 gegründet und zog 2014 in die Landesparlamente von Brandenburg, Sachsen und Thüringen ein. Im Dezember 2014 zählte die Partei etwas mehr als 21 000 Mitglieder.

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.... 25.01.2015 - 11:58:45

...

... nun viele AFDler entspringen ja diesem Spektrum, dem Mittelstand. Der es denke "Satt" hat den Steuereintreiber zu spielen aber auch selbst vom Finanzamt gnadenlos abgezockt zu werden. Während die Grossindustrie ein Steuergeschenk nach dem anderen bekommt - auch und vor allem wegen der Lobbyisten im Bundestag/der Politkaste die je nach gewünschter Umsetzung von Vorgaben entsprechender Grosskonzerne später von diesen "aufgefangen" werden ... Kurz: korrupte Politiker die in Vorkasse gehen siehe den Klüngel um Zeitarbeits-Clement, Gas-Schröder, BMW-Fischer und Konsorten ... schon das allein ist Grund genug für eine Alternative :) ...

ludwig pohland 25.01.2015 - 08:37:28

Falsches Signal zur falschen Zeit

Die AfD sollte sehr aufpassen, dass da wo AfD drauf steht nicht nachher FDP drin ist. Das würde dann ein Großteil ihrer Wähler ihr übel nehmen. Mit dann zu erwartenden drei oder vier Prozent bei kommenden Wahlen wäre sie sonst sehr schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

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