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Täglich gibt es eine öffentliche Fütterung mit dem Tiger-Baby

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Alisha
Alisha © Foto: Tierpark Berlin
Maria Neuendorff / 30.01.2015, 19:30 Uhr - Aktualisiert 30.01.2015, 18:58
Berlin (MOZ) Dem kleinen Tiger-Mädchen, das Pfleger im Tierpark Friedrichsfelde mit der Flasche füttern müssen, geht es immer besser. "Langsam wird Alisha aktiver und ist deshalb ab sofort täglich von 12 bis 13 Uhr gemeinsam mit ihrem Tierpfleger bei der Fütterung zu beobachten", teilte Tierpark-Sprecherin Christiane Reiss am Freitag mit. Weil ihre Mutter nicht genug Milch hatte und zwei ihrer Geschwister schon verhungert waren, wird das am 10. Dezember geborene Amurtiger-Baby seit Weihnachten per Hand aufgezogen.

Dreimal täglich bekommt Alisha etwa 300 Milliliter Ersatzmilch und probiert schon erste Fleischstücke. "Sie ist ein kleiner Schreihals und fordert, genauso wie Menschenkinder, mit Schreien und Rufen unsere Aufmerksamkeit ein. Die bekommt sie natürlich.", berichtet Angelika Berkling, eine von vier Pflegern, die sich derzeit um den Sonderfall kümmern. "Wenn wir gerade keine Zeit haben, weil wir bei den anderen Bewohnern im Alfred-Brehm-Haus zu tun haben, protestiert Alisha gern".

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Die kleine Tigerin Alisha auf Entdeckungstour

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Der Tierpark Berlin hat eine lange Tradition in der Erhaltungszucht von Sibirischen Tigern. Bereits 1969 gab es in Europas größtem Tierpark die erste Geburt. Alisha ist das 130. geborene Jungtier bei dieser kritisch bedrohten Tigerunterart. Die Einrichtung unterstützt auch den Schutz von freilebenden Tigern in Indonesien. "Aktuell hilft der Tierpark in der Provinz Jambi auf Sumatra eine Rescue-Station für verletzte wilde Sumatra-Tiger aufzubauen.

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