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Mit einem herzlichen Gruß aus Debno

Musikalischer Beitrag: Die Mitglieder der Midria-Band waren im vergangenen Jahr bis nach Schottland unterwegs.
Musikalischer Beitrag: Die Mitglieder der Midria-Band waren im vergangenen Jahr bis nach Schottland unterwegs. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 03.02.2015, 01:53 Uhr
Strausberg (MOZ) Sherlock Holmes und Dr. Watson wollen eigentlich gemütlich Urlaub im Osten Berlins machen. Aber selbst da bleiben der berühmte Detektiv und sein Partner nicht von einem neuen Fall verschont. Denn Hotelchefin Valentina von Falkenstein liegt plötzlich erdrosselt da. Der Mörder, stellt sich bei den Ermittlungen heraus, war der Gärtner. Das Stück mit dem Titel "Das Testament" bildete am Freitagabend im Ku-Stall den Einstieg zum Jahresempfang des Vereins Mittendrin Anders (Midria). Viel Applaus erhielten die Mitglieder der Theater-AG - eine Bereicherung, seit Kristin Kramer das Midria-Team verstärkt.

In dessen Namen begrüßte Nadine Uthleb die Anwesenden, mit Übersetzung durch Praktikantin Johanna Filaszkiewicz ganz besonders auch die Gäste aus Strausbergs polnischer Partnerstadt Debno. Mit der dortigen Werkstatt für Beschäftigungstherapie hat Midria gerade im zurückliegenden Jahr engen Kontakt aufgebaut. Eine Bereicherung für beide Seiten, man könne viel voneinander lernen, hieß es auch in dem Grußwort der Leiterin, das die polnische Delegation überbrachte. Zudem hatten die Debnoer einige musikalische Darbietungen im Gepäck, ließen unter anderem den bekannten Titel "Hallelujah" von Leonard Cohen erklingen.

Musik verbindet - das zeigt sich seit etlichen Jahren auch bei den diversen Auftritten der Midria-Band. Diese hat 2014 sogar - neben Gastspielen in einem Jugendklub oder im Rüdersdorfer Marienhaus der Stephanusstiftung - eine Fahrt nach Schottland unternommen. Zum Jahresempfang trugen nun die von Jörg Bogadtke geleiteten Musikbegeisterten das Lied vom Würfelspiel des Lebens und "Daisy", zwei ihrer Lieblingslieder, vor. Der vom Duett Max und Mike präsentierte Coversong "Dieser Weg wird kein leichter sein" steht gewissermaßen direkt für die jungen Leute, die im Projekt betreut, von Midria in Praktika sowie ausgelagerte Ausbildungs- und Arbeitsplätze vermittelt werden.

35 solcher Einsatzstellen gibt es in ganz Märkisch-Oderland sowie angrenzenden Orten wie Erkner, Grünheide und Schöneiche. Etliche Vertreter von dort, von den Förderschulen, den Stephanuswerkstätten Bad Freienwalde und anderen Partnern konnten im Ku-Stall begrüßt werden. Dort flimmerte vor weiteren Gesprächen beim Essen noch eine bunte, oft witzige Bildersammlung über die Leinwand. Sie zeigte Arbeitsalltag im Projekt, Teilnahme an den Special Olympics in Düsseldorf, Bildungsfahrt an die polnische Ostseeküste und Freizeitaktivitäten.

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