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Nächste Belastungsprobe

Die Brücke, die Rosengarten zusammenhält: Christian Mirle auf dem Bauwerk, das 2016 saniert werden soll.
Die Brücke, die Rosengarten zusammenhält: Christian Mirle auf dem Bauwerk, das 2016 saniert werden soll. © Foto: moz/thomas gutke
Thomas Gutke / 03.02.2015, 05:40 Uhr
Rosengarten (MOZ) Ortsvorsteher Christian Mirle sieht wegen der geplanten Sanierung der Bahnbrücke die nächste Belastungsprobe auf Rosengarten und Pagram zukommen. Auf der Agenda für den Ortsbeirat stehen außerdem weiter die Themen Anliegerbeiträge und Gemeindezentrum.

"Das kam wie Kai aus der Kiste", sagt Christian Mirle. Die Rede ist vom geplanten Abriss und Neubau der Brücke über die Bahnlinie in Rosengarten. Über die für 2016 vorgesehene Sanierung hatte der Stadtbote vergangene Woche berichtet. Der neue Ortsvorsteher sieht nun "vielfältige Probleme auf die Einwohner und auswärtige Bahnnutzer zukommen. Diese Brücke stellt ja bekanntlich das Bindeglied zwischen den beiden Teilen von Rosengarten dar", erklärt Mirle. Er fordert daher, dass der Ortsbeirat von Anfang durch die Stadt in die Planungen mit einbezogen wird. Vor ein paar Tagen habe es dazu mit dem Bauamt bereits eine erste Vorabstimmung gegeben. "Wir wollen, dass für Fußgänger und Radfahrer während der Arbeiten eine Behelfsbrücke eingerichtet wird." Grund für die unumgängliche Sanierung ist der schlechte Zustand der Brücke - sie bröckelt.

Doch das ist nicht die einzige Baustelle aus Sicht von Christian Mirle, der nach den Kommunalwahlen im Mai das Ehrenamt von Gerald Buchwalder übernommen hatte. "Rosengarten/Pagram verfügt als einziger Ortsteil in Frankfurt über kein eigenes Gemeindezentrum", sagt er. Weder habe der Ortsbeirat einen eigenes Büro, noch gebe es einen Versammlungsraum für Vereinsaktivitäten. Von einem Kinderspielplatz, der in Rosengarten ebenso fehlt, ganz zu schweigen.

Da das vorliegende Konzept für den Neubau eines mit einem Feuerwehrgebäude kombinierten Gemeindezentrums auf dem Dorfplatz derzeit nicht umsetzbar scheint - der Grund ist die schlechte Finanzlage der Stadt - bemüht sich der Ortsbeirat nun um eine Übergangslösung. Die Idee: Im alten, sanierten Bahnhof stünde ein großer, zweckmäßiger Raum zur Verfügung - den könnte die Stadt anmieten. Die Verhandlungen dazu laufen.

Ebenfalls noch nicht in Sicht ist eine gütliche Einigung zu den Anliegerbeiträgen für die Anwohner am Lindenplatz. Die Zeit dränge, weiß der Ortsbürgermeister: "Notwendig ist die Verabschiedung einer für beide Seiten akzeptablen Einzelsatzung, und das ohne weiteren Verzug."

Unabhängig von den Problemen blühe in Rosengarten weiter ein lebendiges Vereinsleben. Neben der Freiwilligen Feuerwehr und der evangelischen Kirche engagieren sich der Ortsverein, der Förderverein, der Freizeitverein und weitere Interessenverbände für ein lebendiges und lebenswertes Rosengarten, Pagram und - nicht zu vergessen - Lillihof. Für 2015 sind bereits wieder eine Reihe von Aktivitäten geplant.

Feststehende Termine in Rosengarten: Osterfeuer auf dem Dorfplatz 2. April; Maibaumsetzen 30. April; Kinderfest 25. Mai; Rosenfest im Kirchgarten 20. Juni; Adventskonzert des Knabenchors der Singakademie in der Kirche

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