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Blumen und märkische Landschaften zieren die Wände im Krankenhaus

Aufmunterung für die Sinne

Ausstellung im Krankenhaus: Verwaltungsleiter Matthias Kasiske, Rostyslav Voronko und Jaroslava Ewert (v.l.)
Ausstellung im Krankenhaus: Verwaltungsleiter Matthias Kasiske, Rostyslav Voronko und Jaroslava Ewert (v.l.) © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Ruth Buder / 11.02.2015, 05:38 Uhr
Beeskow (MOZ) "In solche Räume muss man gute Gefühlen hineinholen", sagte Burg-Mitarbeiterin Kristina Geisler am Dienstag bei der Eröffnung einer Ausstellung im Foyer des Oder-Spree-Krankenhauses. Der in Beeskow lebende Ukrainer Rostyslav Voronko und seine in der Westukraine lebende Schwester Zoya Klymenko, die nicht kommen konnte, zeigen hier jetzt ihre Landschafts- und Blumenmotive. Von beiden Künstlern waren bereits Bilder im Krankenhaus zu sehen, aber noch nie von beiden Geschwistern in einer gemeinsamen Ausstellung. Auf der einen Seite die opulenten, farbenfreudigen Blumenmotive von Zoya Klymenko, auf der anderen Seite die märkischen Landschaften ihres Bruders. Während Zoya Klymenko eine Vorliebe für Stillleben zeigt, alles in der Natur Gefundene auf einem Tisch drapiert und malt - auch mit Elementen ihrer Vergänglichkeit , wie Kristina Geisler es formulierte, arbeitet Rostyslav Voronko unter freiem Himmel, unmittelbar in der Natur. Die Motive finde er "gleich um die Ecke", mit minimalen Mitteln erziele er maximale Eindrücke, würdigte Kristina Geisler.

Den Geschwistern, die aus Radiwyliw, einem Städtchen wie Beeskow, stammen, wurde die Liebe zur Kunst vom Vater in die Wiege gelegt. Beide hatten die Möglichkeit, die Akademie der Künste zu absolvieren. "Beide entwickeln eine pure Leidenschaft zur Kunst, gemeinsam ist ihnen ihre große Liebe zur Natur", kommentierte die Laudatorin. Kunst könne trösten, erleichtern und aufmuntern. Insofern hätte die Kunst einen würdigen Platz im Krankenhaus.

Rostyslav Voronko bedankte sich, wünschte, dass die Bilder die Sinne erwärmten - und er wünschte sich - in Gedanken an seine Heimat - Frieden.

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