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Stadtverkehrsgesellschaft rüstet Beleuchtung auf LED um. Die Energiekosten sinken um mehr als die Hälfte.

555 Tonnen Kohlendioxid weniger

Tagheller Arbeitsplatz: Der gelbe Arbeitswagen "Schleifi" der Stadtverkehrsgesellschaft steht in der erleuchteten Fahrzeughalle. Im glänzenden Lack seiner Karosseriebleche spiegeln sich die neuen LED-Lampen, die besonders wenig Energie verbrauchen.
Tagheller Arbeitsplatz: Der gelbe Arbeitswagen "Schleifi" der Stadtverkehrsgesellschaft steht in der erleuchteten Fahrzeughalle. Im glänzenden Lack seiner Karosseriebleche spiegeln sich die neuen LED-Lampen, die besonders wenig Energie verbrauchen. © Foto: René Matschkowiak
Frank Groneberg / 12.02.2015, 04:09 Uhr - Aktualisiert 12.02.2015, 13:43
Frankfurt (MOZ) Die Stadtverkehrsgesellschaft hat jetzt mehr als 62 000 Euro in die Umrüstung der Beleuchtung in Büros und Fahrzeughallen investiert. Damit spart das städtische Unternehmen Energiekosten. Die Investition wurde vom Bundesumweltministerium großzügig gefördert.

Es ist spürbar heller geworden in den Büros der Stadtverkehrsgesellschaft mbH (SVF). Heller, angenehmer und auch freundlicher. Und das, obwohl in den Räumen der Mitarbeiter jetzt deutlich weniger Leuchten für Licht sorgen als noch vor einigen Wochen. "Unseren Besuchern fällt das sofort auf", bestätigt Christian Kuke, Projektleiter bei der SVF. Und auch die Mitarbeiter in den Büros seien durchaus begeistert - beispielsweise, weil dank neuer Beleuchtungstechnik die Schlagschatten, die entstehen, wenn das Licht auf Personen oder Einrichtungsgegenstände fällt, kaum noch zu bemerken sind.

Diese neue Beleuchtungstechnik ist im Rahmen einer Umrüstung in den Büros des Verwaltungsgebäudes und in den Abstellhallen für die Straßenbahnen und die Busse installiert worden. Bei dieser neuen Technik handelt es sich um LED-Lampen, welche nun die alten Leuchtstoffröhren ersetzen. Und weil die LED-Technik inzwischen weit ausgereift ist, konnten sogar Leuchten eingespart werden: Da, wo in den Büros mit ihren Kassettendecken bisher vier Leuchtstoffröhren je Leuchte brannten, befinden sich jetzt nur noch zwei, in Ausnahmefällen auch drei LED-Röhren pro quadratischer Alu-Kassette.

Etwa 62 000 Euro hat die SVF in die Umrüstung, die durch die Frankfurter AEP Ingenieur GmbH geplant und die Elas Elektroanlagenbau Eisenhüttenstadt GmbH realisiert wurde, investiert. 30 Prozent der Kosten werden durch das Bundesumweltministerium gefördert - im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. "Wir hatten uns 2013 mit unserem Projekt für die Umrüstung auf LED-Technik um die Förderung beworben", erläutert Christian Kuke. "Eine Bedingung war: Der Austausch der Lampen muss ohne bauliche Veränderungen möglich sein."

Fast 350 Leuchten wurden umgerüstet. "Wir sparen damit pro Jahr etwa 47 000 Kilowattstunden Strom ein", sagt der Projektleiter vor. Damit sinke der Energieverbrauch in den Bereichen, in denen investiert wurde, um 56 Prozent. "Nach unseren Berechnungen hat sich diese Investition in vier Jahren amortisiert, ab dem fünften Jahr sparen wir bares Geld", betont Christian Kuke. Und die SVF leistet damit auch einen Beitrag für den Klimaschutz, denn: "In 20 Jahren werden so 555 Tonnen Kohlendioxid eingespart."

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