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Viele Gäste verabschiedeten Biesenthaler Bürgermeister André Stahl

"Ein erfolgreiches Stück Weg"

Lobende Worte: Carsten Bruch (CDU/r.) hielt bei der Verabschiedung von André Stahl die Laudatio. Bruch selbst ist bislang einziger Kandidat für das vakante Amt.
Lobende Worte: Carsten Bruch (CDU/r.) hielt bei der Verabschiedung von André Stahl die Laudatio. Bruch selbst ist bislang einziger Kandidat für das vakante Amt. © Foto: Wolfgang Rakitin
Brigitte Horn / 22.02.2015, 07:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) Zum Abschied als ehrenamtlicher Bürgermeister von Biesenthal hatte André Stahl (Linke) am Donnerstag zu einem Empfang in die Gaststätte "Salute" eingeladen. Die Resonanz war riesig. Gekommen waren Vertreter der Feuerwehr, des Heimatvereins, der Schule und Kitas, der Wobau Bernau, der Seniorenheime, des Tourismusvereins, des Sportvereins SV 90, der Kirchen des Schützenvereins und der Wukeys sowie von der Amtsverwaltung, der Stadtverordnetenversammlung und des Ortsteils Danewitz. Auch Stahls Vorgänger im Amt Thomas Kuther, Künstler, Gewerbetreibende, die Chronistin Gertrud Poppe und Christa Lenz von der Möbelfolien GmbH sowie Bürgermeister aus den Kommunen des Amtes waren gekommen.

Ein gute halbe Stunde dauerte es, bis alle dem scheidenden Bürgermeister die Hand geschüttelt und persönliche Worte an ihn gerichtet hatten. Alle hatten Präsente dabei, oft auch sehr persönliche, wie manches Bild und Buch oder aber auch ein T-Shirt mit der Aufschrift "Danke André".

Nach dem alle Platz genommen hatten, begrüßte Carsten Bruch (CDU), der den amtierenden Bürgermeister Dirk Siebenmorgen (Linke) vertrat, die Gäste und wartete mit einem Lutherspruch auf. Der habe nämlich gesagt: "Wenn ein Bürgermeister seine Pflicht tut, werden ihn viele nicht mögen." Doch Stahl habe seine Pflicht getan und dabei trotzdem die Menschen gewinnen können. "Finanziell steht Biesenthal gut da, die wichtigsten Straßen seien erneuert, in die Kitas investiert worden, der Schlossberg ist gestaltet", umriss Bruch Erfolge der Stadt und des Wirkens von André Stahl.

Der scheidendes Bürgermeister betonte, dass alles eine gemeinschaftliche Leistung sei und es gelungen wäre, erfolgreich ein Stück des Weges zu gehen. Mit "Nimm das Leben, wie es ist" hat schließlich auch der Gemischte Chor von Biesenthal dem ehemaligen Biesenthaler und neuen Bernauer Bürgermeister musikalische Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Wenn auch alle das Weggehen von Stahl bedauerten, war ihm jedoch niemand deswegen gram. Er sei noch jung und werde sicher über Bernau hinaus weitere Stationen erreichen, mutmaßte beispielsweise Reinhard Kuß von der gleichnamigen Autowerkstatt.

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