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Max&Moritz erneut bestes Team

Jubel der Gewinner: Die Kinder der Kita Max&Moritz stürmen zur Siegerehrung. Medaillen aber bekommen alle Teams.
Jubel der Gewinner: Die Kinder der Kita Max&Moritz stürmen zur Siegerehrung. Medaillen aber bekommen alle Teams. © Foto: Johann Müller
Ulf Grieger / 22.02.2015, 19:39 Uhr
Seelow (MOZ) Mit dem Sieg für ihre Kita haben die Bambini-Sportler der Seelower Kita Max und Moritz den Vorjahreserfolg wiederholt. Zwölf Mannschaften mit Fünfjährigen aus der Seelower Region sowie aus Küstrin und Frankfurt hatte sich an der 14. Deutsch-Polnischen Hallen-Kita-Olympiade beteiligt.

Inzwischen tragen sogar die begeisterten Eltern und Erzieher die Trikots ihrer Mannschaften. Sie stehen an den Startbahnen und feuern ihre Schützlinge an, als ginge es um olympisches Gold. Sie haben sich an der Organisiation beteiligt und waren meist auch die Chauffeure. Es war ein ganz eigenes Fluidum, wie es sich nur bei solchen Großereignissen entwickelt. Die von der AG Breitensport des Kreissportbundes bereits zum 14. Mal organisierte Kita-Olympiade in der Sporthalle des Oberstufenzentrums führte auch an diesem Sonnabend wieder Gleichaltrige aus den Kindereinrichtungen der Region zusammen. Die Fünfjährigen begegneten sich dort im Wettkampf, zugleich aber auch spielerisch bei Spaß- und Erfolgserlebnissen. Erlebnisse, so ist es auch wissenschaftlich erwiesen, die in ihrem Alter prägend sind und dazu motivieren, auch künftig sportlich aktiv zu sein, sich durchsetzen zu wollen und in der Gemeinschaft Erfüllung suchen. In vielen Kindergärten ist die sportliche Betätigung längst Teil des Bildungsprogrammes und die Olympiade dabei fest als Höhepunkt eingeplant.

Manja Lindner und ihr Team vom Kreissportbund griffen dabei auf die bewährten, bereits von Reinhard Förster ausgewählten Übungen wie 25-Meter-Sprint, Medizinballstoßen, Roller- und Schubkarrenrennen sowie die Abschluss-Staffel zurück.

Übungen, die längst auch in Küstrin bekannt sind, wo die Partner-Kita der in diesem Jahr krankheitsbedingt verhinderten Kita Frechdachse ihren Sitz hat.

Um so mehr bedauerten es Reinhard Förster und Norbert Langanke vom Kreissportbund, dass aus den Amtsbereichen Neuhardenberg und Lebus gar keine Mannschaften gekommen waren. In Neuhardenberg, wo sich besonders die Kita-Leitung gegen solche Wettbewerbe ausgesprochen hat, hatte bislang eine Elterninitiative den Kindern die Teilnahme ermöglicht. "In Lebus fehlt es am Engagement. Aber wir sehen uns so auch nicht mehr in der Lage, das Lebuser Amtssportfest zu unterstützen", machte Förster deutlich.

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