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Ergokonzept nutzt alte Odersun-Produktionshalle / Arbeit im Bereich Pharmazie- und Motorenentwicklung

Potsdamer Firma schafft 60 Jobs

Aus Odersun wird Ergokonzept: Am Mittwoch brachten Fred Cornelius und Frank Schubert (oben v.l.) sowie Reiner Weber das Logo ihres Unternehmens an die ehemalige Odersun-Produktionshalle an.
Aus Odersun wird Ergokonzept: Am Mittwoch brachten Fred Cornelius und Frank Schubert (oben v.l.) sowie Reiner Weber das Logo ihres Unternehmens an die ehemalige Odersun-Produktionshalle an. © Foto: Michael Benk
Martin Stralau / 04.03.2015, 20:36 Uhr - Aktualisiert 05.03.2015, 14:43
Frankfurt (MOZ) Die Ergokonzept Aktiengesellschaft aus Potsdam hat die ehemalige Produktionshalle der 2012 insolvent gegangenen Solarfirma Odersun gekauft. Das Hightech-Unternehmen will im Technologiepark Ostbrandenburg im Frankfurter Südwesten mindestens 60 Arbeitsplätze schaffen.

Noch Anfang dieser Woche waren die Spuren der Buchstaben von Odersun an der einstigen Produktionsstätte der Solarfirma zu sehen. Seit Mittwoch werden sie vom Firmenlogo des neuen Eigentümers der Halle, der Ergokonzept Aktiengesellschaft, verdeckt. Das 40 Mitarbeiter starke Potsdamer Unternehmen hat die Immobilie im Technologiepark Ostbrandenburg in Markendorf-Siedlung bereits im Dezember gekauft - und es hat große Pläne in Frankfurt. "Wir wollen hier ab 2016 in unseren zwei Hauptbereichen arbeiten: der Pharmazie- und Motorenentwicklung", sagt Projektmanager Ingolf Piechota. Dabei stehe die Entwicklung von Rezepturen homöophatischer Arzneimittel, ein Teil der klassischen Pharmazie, ebenso auf dem Plan wie beispielsweise die Gewinnung von Stammzellen für die Notfallmedizin, was Ingolf Piechota zur neuen Pharmazie zählt. Im zweiten Hauptbereich soll an einem System gearbeitet werden, das den Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen von Verbrennungsmotoren deutlich reduziert.

Für beide Tätigkeitsfelder sucht das Unternehmen in Frankfurt und der Region nach Mitarbeitern. Gebraucht werden vor allem Medizinisch- und Pharmazeutisch-technische Assistenten, Apotheker und Chemielaboranten, wie Ingolf Piechota erklärt. "2016 wollen wir mit 30 Mitarbeitern starten. Unser Ziel ist es, bis Ende 2018 mindestens 60 Vollzeit-Stellen zu schaffen", sagt Ergokonzept-Vorstand Uwe Bläsing. Die Voraussetzungen für diese Entwicklung seien gegeben. Für das Unternehmen sei der Technologiepark der "ideale Standort", betont Ingolf Piechota. "Ideal deswegen, weil er sehr verkehrsgünstig liegt und wir in relativ kurzer Zeit an unserem Firmensitz in Potsdam sind." Außerdem sei die Halle, die über eine Nutzfläche von 2250 Quadratmeter verfüge, vor allem aufgrund ihrer Größe sehr gut geeignet. "An der Hülle müssen wir nichts ändern. Wir werden die Halle aber im Inneren entsprechend unserer Aufgaben in zwei Bereiche unterteilen", erklärt Ingolf Piechota.

Die Entscheidung für Frankfurt sei schnell gefallen. "Ich habe mit einem Kollegen nach einem Standort gesucht, wo wir unsere vielen Produkten entwickeln können. Gerade für die Pharmaindustrie gibt es da einige Auflagen", sagt Ingolf Piechota. Als die Stadt dann mitgeteilt habe, dass das Nutzungskonzept der Firma auf den vorhandenen Bauplan passe, habe man das Gebäude gekauft. "Im Vorfeld unserer Entscheidung hat uns vor allem das Investor Center Ostbrandenburg geholfen, indem es sehr zügig den Kontakt zur Baubehörde und zum Stadtplanungsamt hergestellt hat. Und mit Oberbürgermeister Martin Wilke konnten wir über unsere Projekte sehr gut debattieren. Das sind alles Dinge, die uns motivieren." Bevor die Halle technisch ausgerüstet werde und dort die Entwicklung und Produktion starten könnten, müssten allerdings noch Genehmigungen in einigen Fachbereichen erfolgen.

Martin Wilke freut sich über den Ansiedlungserfolg: "Für innovative Produkte und Dienstleistungen ist unser Standort gut geeignet. Das Unternehmen hat sich deshalb bewusst für Frankfurt entschieden", sagte er.

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Marco Habeck 04.03.2015 - 21:28:22

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"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass mit der Ausnahme der Tatsachen alle Informationen, insbesondere Aussagen bezüglich möglicher zukünftiger Pläne und Ziele des Unternehmens, in die Zukunft gerichtete Aussagen sind, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Es kann keine Sicherheit dafür geben, dass sich diese Aussagen als zutreffend erweisen werden." Quelle: http://www.ergokonzept.co.uk/index.php/de/letter-of-intent-projekte Immerhin erlich.

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