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Biesenthals Kita "Knirpsenland" um einen Bewegungsraum, einen Verbindungsbau, Gruppenräume und Garderoben reicher

Eröffnung nach zehn Monaten Bauzeit

Hoch wie ein Flieger: Mit einem kleinen Kulturprogramm trugen die Kinder im neuen Bewegungsraum der Kita "Knirpsenland" zur Eröffnungsfeier bei.
Hoch wie ein Flieger: Mit einem kleinen Kulturprogramm trugen die Kinder im neuen Bewegungsraum der Kita "Knirpsenland" zur Eröffnungsfeier bei. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Brigitte Horn / 07.03.2015, 04:45 Uhr - Aktualisiert 11.03.2015, 14:06
Biesenthal (MOZ) Der Erweiterungsbau für die Kita "Knirpsenland" in der Biesenthaler Bahnhofstraße ist übergeben. Am Freitag konnten die Kinder und Erzieher den neuen Bewegungsraum und weitere neue Räume in Besitz nehmen.

Gerade am Vorabend gewählt, hatte Biesenthals neuer Bürgermeister Carsten Bruch zum Auftakt seiner Amtszeit gleich einen angenehmen Termin. Der Erweiterungsbau für die Kita Knirpsenland mit dem großen Bewegungsraum, den neuen Garderoben, einem Verbindungsbau für Haus 1 und 2 sowie zwei neuen Gruppenräumen ist übergeben worden.

Erweiterungsbau in der Kita Knirpsenland in Biesenthal
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Eröffnung vom Erweiterungbau in der Kita Knirpsenland

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Kita-Leiterin Katrin Krüger umriss die Verbesserungen, die durch den Erweiterungsbau entstanden sind. Mit dem Bewegungsraum würde nun ein großer luftiger Raum für Sport, aber auch für Veranstaltungen, wie zum Beispiel den Oma- und Opa-Tag, zur Verfügung stehen. Nicht weniger schön sei der Verbindungsbau mit den Garderoben. Ausnahmslos alle seien darüber sehr glücklich.

In ihren Begrüßungsworten erinnerte sie daran, dass sie bei Übernahme der Kita-Leitung vor mittlerweile 13 Jahren das Problem mit den zwei Häusern unterschätzt hatte. Zum Beispiel, wenn es zum bisherigen kleinen Sportraum ging, waren die Kinder vorher anzuziehen, weil man quer über den Hof musste und das bei Regen, Wind und Wetter. Der neue Verbindungsbau bringe jetzt eine große Erleichterung.

Sie freute sich auch, dass nun die zehnmonatige Bauzeit überstanden sei, die bei laufendem Kita-Betrieb erfolgte. Die Kinder habe das aber wohl am allerwenigsten gestört. Im Gegenteil. Die Baumaschinen, die sie bisher nur aus Bilderbüchern kannten, sahen sie nun live auf dem Hof. "So gerieten manche pädagogischen Angebote ins Hintertreffen, weil draußen mehr Action war und es ja viele interessanter gewesen ist, den Bauarbeitern zuzuschauen", erinnerte Katrin Krüger an die vergangenen Monate. Die Firmen hätten jedoch auch Rücksicht genommen und beispielsweise während des Mittagsschlafes auf größeren Lärm verzichtet. Im Ergebnis der Erweiterung, die zwar etwas teurer als geplant geworden sei, können nun nicht mehr wie bisher 100, sondern künftig 130 Kinder im "Knirpsenland" betreut werden

Extra zur Eröffnung haben die Kinder ein kleines Programm mit Liedern und Tänzen aufgeführt, darunter auch das Lied "Hier hat der Bürgermeister schon im Sand gespielt...". Damit lagen sie im Übrigen gar nicht falsch. Der neue Bürgermeister Carsten Bruch freute sich, dass es jetzt einen viel größeren Sportraum gibt als zu seiner Zeit in der Einrichtung. Er richtete seinen Dank an die Stadtverordneten, die die rund 600 000 Euro für den Erweiterungsbau bewilligt hatten. Er dankte ebenso den 19 beteiligten Firmen und dem Büro für Bauplanung Eberswalde für die geleistete Arbeit. Darüber hinaus wies Bruch noch darauf hin, dass der rustikale Carport hinter dem Bewegungsraum mit seinen direkten Türen nach draußen noch entfernt wird. Damit komme dann die schmucke Einfriedung, die ebenso wie das Haupthaus im Stil der Gründerzeit gebaut ist, auch optisch zur Geltung.

Zur Eröffnung gab es auch Geschenke - von der Firma Brodmann ein Spielhaus, von Märkisch Grün Tafeln, auf denen mit Kreide gemalt werden kann. Außerdem konnte von dem Geld, das in der Festwoche zum 50-jährigen Bestehen der Kita gesammelt worden ist, eine neue Rutsche angeschafft werden.

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