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Einweihung Schlosskirche im Mai

Dirk Schaal / 21.03.2015, 07:18 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Auf der Sitzung des zeitweiligen Ausschusses Schlossgut am Mittwochabend wurde der 2. Mai als Termin für die Einweihung der Schlosskirche bekräftigt. Zudem erfuhren die Mitglieder, dass der Vertrag mit dem Betreiber des Brau- und Brennhauses noch nicht unterschrieben ist.

"Alles ist im grünen Bereich, alle Termine sind auf dem Stand, alles ist unkritisch", schloss Projektmanager Frank Ruppersberger Mittwoch seinen Bericht zum Stand der Dinge bei der Sitzung des zeitweiligen Ausschusses Schlossgut ab. Lediglich die Verlegung der verschiedenen Medien bis zum Brau- und Brennhaus bereiten dem Baubegleiter Kopfschmerzen. "Da kreuzen so viele andere Leitungen den Weg, das sieht aus wie ein Schnittmusterbogen."

Die archäologischen Begleitarbeiten auf dem Hof finden derzeit ihren Abschluss, der Vertrag mit dem Betreiber des Brau- und Brennhauses ist noch nicht unterschrieben. "Erst wenn wir einen genauen Fertigstellungstermin nennen können, werden wir den aufsetzen. Alles andere könnte nach hinten losgehen, wenn wir dann doch den Termin nicht halten können", sagte Ruppersberger, der ansonsten eine hohe Schadensersatzklage befürchtet. Der Technikeinbau des Betreibers ginge dann sehr schnell. Etwa zwei Wochen, dann wäre alles über die Bühne, erklärte er.

Ob das Brau- und Brennhaus jetzt gegen Wassereinbruch bei starkem Regen gewappnet sei, wollte der sachkundige Einwohner Rainer Hahm wissen. Etwas schwammig antwortete Ruppersberger, dass der verantwortliche Rohrleger Entwarnung für die Zukunft gegeben hätte. Ein Wassereinbruch dürfe nicht mehr passieren, sagte er. Kommentar eines Anwesenden: "Überzeugend klingt anders". Als Phase, "in der alles nach eventuellen Schwachstellen auf den Kopf gestellt wird und gleichzeitig Lösungen dafür gefunden werden müssen", bezeichnete Ruppersberger den derzeitigen Stand des Projektmanagements. Eine falsche Lackierung ist schuld, dass der behindertengerechte Aufzug in der Schlosskirche noch nicht eingebaut ist, antwortete der leitende Baubegleiter auf eine Anfrage. Dieser sei nicht im Farbton der Stahlkonstruktion geliefert worden und wurde deshalb reklamiert.

Trotzdem soll die Schlosskirche, wie beschlossen, am 2. Mai eingeweiht werden, war sich der Ausschuss einig. Jedoch taten sich die Gremiumsmitglieder schwer, eine passende Uhrzeit zu finden. "Erst die Bürger zur Besichtigung um 11, danach dann der Festakt so gegen 14 Uhr", schlug Ausschussvorsitzende Esther Drusche (SPD) vor. Danach soll die Schlosskirche wieder für die Bevölkerung offen stehen und der Tag mit einem Konzert ausklingen, lauteten ihre Vorstellungen.

"Wenn wir schlechtes Wetter haben, ist die Kirche zum offiziellen Termin dann voll getrampelt", hielt Eva-Maria Strys (Linke) dagegen. Also erst offizielle Eröffnung und dann erst nehmen Altlandsberger und Gäste das ehemaliges Gotteshaus in Beschlag, lautete ihr Vorschlag. Die Einheimischen sollen nicht das Gefühl bekommen, bei der Einweihung hintenan zu stehen, forderte Hahm. "Erst die Prominenz aus Umgebung, Kreis und Land und dann erst die Einwohner, das darf nicht sein." Statt eines Feuerwerks sollte es eine würdige Umrahmung der Einweihung geben, forderte Hartmut Niedrich. Als glanzvollen Abschluss hatte Michael Gläser (CDU) die Lichtershow am Abendhimmel angeregt. Tauben könnten auffliegen, Luftballons sollten jedoch aus Umweltschutzgründen am Boden bleiben. Ideen für die festliche Einweihung sprudelten nur so an diesem Abend. Nägel mit Köpfen sollen dann in den nächsten Sitzungen der Ausschüsse gemacht werden. Braucht das Schlossgut eine E-Bike-Ausleihe? Wer hat noch Vorschläge zur Einweihungsfeier? Bürger sollen sich jetzt per E-Mail und Kontaktformular in die Diskussion einbringen können, regte der Ausschuss an.

Weitere Infos sollen auf der Homepage der Gemeinde www.altlandsberg.de und des Schlossgutes http://schlossgut-altlandsberg.de/ demnächst erscheinen.

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