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Immer wieder Frieden

Kinder aller Jahrgänge der Grüntaler Grundschule setzen ein Zeichen für den Frieden und unterstreichen ihre Forderungen mit Plakaten.
Kinder aller Jahrgänge der Grüntaler Grundschule setzen ein Zeichen für den Frieden und unterstreichen ihre Forderungen mit Plakaten. © Foto: Rainer Horn
Rainer Horn / 27.03.2015, 22:00 Uhr
Grüntal (rho) Frieden und immer nur Frieden! Das war die Botschaft, die in der Turnhalle der Grüntaler Grundschule gesungen und getanzt wurde. Kinder aller Jahrgänge feierten dort am Donnerstag ihr jährliches Kulturfest. Mütter, Väter, Geschwister sowie Großeltern besetzten auch den letzten Platz oder standen in Reihen an den Wänden der Sporthalle. Sie wollten einfach dabei sein, wenn ihr Nachwuchs mit den Klassenkameraden unbeschwert und fröhlich das wichtigste Thema auf die Bühne brachte.

Klaus-Peter Blanck, Leiter der Grundschule, begrüßte die zahlreichen Besucher zu einem heiteren Programm, das jedoch Nachdenklichkeit nicht ausschließen sollte. Schilder mit Losungen, wie "Hütet den Frieden", "Peace", "Frieden für Groß und Klein", "Lasst Kraniche statt Bomben fliegen" oder "Die Welt ist bunt" waren an der Bühne angebracht und wurden bei den Darbietungen in die Hand genommen. Sollte es jemand noch nicht verstanden haben, was Frieden alles bedeutet, wurde er aus Kindermündern informiert oder aufgeklärt. Frieden ist, wenn sich die Menschen verstehen, wenn kein Mensch wegen seiner Hautfarbe oder seines Glaubens Angst haben muss. Frieden ist, wenn es keine Gewalt mehr gibt oder wenn ich rede und du mir zuhörst. Zusammen können wir viel machen, so die Botschaft der Jüngsten. Die Kinder sangen das Lied von der kleinen weißen Friedenstaube, die über das große Wasser fliegt. Auch die Sonne solle immer scheinen und immer da sein, wie ich und Mutti, intonierten sie weiter. Die Schulkinder verteilten kleine gefaltete Papierkraniche. Zuvor wurde die Geschichte von der kleinen Sadaku aus Japan erzählt, die 1945 mit zwei Jahren Opfer des Atombombenabwurfes der USA auf Hiroshima wurde und nach zehn Jahren an der Strahlenkrankheit starb. Im Hintergrund erklang das Lied von Hiroshima. Symbolisch bildeten Mädchen und Jungen Friedenskonferenzen und wiederholten ihre Mahnungen. Rote Eimer wurden beim Kulturprogramm durch die Reihen gereicht. "Wir sammeln, wie jedes Jahr, wieder Geld, damit wir das Kinderfest an unserer Schule am 29. Mai ausrichten können", teilte der Schulleiter mit. Zur Zufriedenheit aller füllten sich die roten Eimer recht ordentlich. "Es ist ein Betrag von insgesamt 1935 Euro zusammen gekommen", verkündete Blanck stolz.

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