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Bellodrom feiert tierische Ostern / Einweihung und Baumtaufe auf Trainingsgelände

Hunde-Kletterpfad kommt prima an

Spaß an der Gemeinsamkeit: Katy Mewes ist mit ihrer Hündin Ronja auf dem Kletterpfad unterwegs.
Spaß an der Gemeinsamkeit: Katy Mewes ist mit ihrer Hündin Ronja auf dem Kletterpfad unterwegs. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 04.04.2015, 06:45 Uhr
Eberswalde (MOZ) Brandenburgs vermutlich erster Kletterpfad für Hunde ist am Karfreitag bei einem vorgezogenen tierischen Osterfest auf dem Bellodrom am Flugplatz Finow eingeweiht worden. Die bis in eine Höhe von 1,20 Meter führende Konstruktion besteht aus witterungsbeständigen Holz-Kunststoff-Dielen und bringt es auf eine Länge von 42 Metern. "Wir wollten für den Hundetreff eine Anlage in Betrieb nehmen, die das Miteinander von Hund und Halter fördert und allen Beteiligten Spaß bereitet", sagte die Bellodrom-Gastgeberin Karin Nicodem, die zudem das Tierheim und die Tierpension im Schorfheider Ortsteil Werbellin führt. Der für Hunde am schwersten zu bewältigende Abschnitt des Kletterpfades dürfte ein kurzes Stück Hängebrücke sein.

"Eine wirklich schöne Herausforderung", lobte Susann Rammelt aus Marxen bei Hamburg, die über Ostern ihre Eltern in Neuehütte besucht und mit ihrem sechs Jahre alten Rüden Thyson das erste Mal auf dem Bellodrom vorbeischaute. Der Jack-Russell-Terrier-Mix hatte mit dem Kletterpfad keinerlei Probleme. "Kein Wunder, er ist ja ein geprüfter Rettungshund", verriet sein Frauchen.

Auch Andreas Härchen aus Eberswalde ließ seine zwei Jahre junge Hündin Chibi über die auf Autoreifen gelagerten, mit Gummileisten befestigten Dielen laufen - und war begeistert. "Wir kommen ohnehin zweimal pro Woche hierher. Mittwochs zum Training, sonnabends zur Spielstunde", berichtete er.

Beim Osterfest für Hunde und Halter wurde überdies eine gut 100 Jahre alte Eiche auf dem vier Hektar großen Gelände getauft. Mit dem Namensgeber Günter Thier wird einer der großzügigsten Sponsoren der Tierschutzarbeit geehrt, die Karin Nicodem seit fast 25 Jahren leistet. Der gebürtige Herzberger lebt seit 1961 in der Schweiz, hält aber nach wie vor den Kontakt zu seiner alten Heimat Brandenburg und interessiert sich brennend für alles, was auf und mit dem Bellodrom passiert. Die Günter-Thier-Eiche ist der dritte Baum, der dort getauft wurde. Seit 2013 gibt es bereits eine Flughunde-Eiche, mit der die auf dem Bellodrom tätige Showtruppe geehrt wird, und eine Richard-Stäge-Eiche, die an einen weiteren Helfer und Unterstützer erinnert.

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