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Dierk Homeyer führt CDU in Oder-Spree

Dierk Homeyer.
Dierk Homeyer. © Foto: Maria Wall
Anke Beißer / 26.04.2010, 07:19 Uhr - Aktualisiert 26.04.2010, 09:43
Bad Saarow (In House) Mit einer Überraschung ist der Kreisparteitag der CDU Oder-Spree am Sonnabend in der Caritas Heimbildungsstätte in Bad Saarow zu Ende gegangen: Das Amt des Vorsitzenden wird künftig der Landtagsabgeordnete Dierk Homeyer wahr nehmen. Rund 88 Prozent der etwa 80 Delegierten haben ihm das Vertrauen geschenkt. Einen Gegenkandidaten gab es laut Pressesprecherin Maria Wall nicht.

Dass es an der Spitze der Kreis-CDU einen Wechsel gibt, stand seit Februar fest. Der langjährige Vorsitzende, Rolf Hilke, hatte signalisiert, dass er aus persönlichen Gründen für den Vorsitz nicht mehr zur Verfügung steht. Wer sich dem Parteitag aber als Kandidat stellen wird, war bis zu letzt offen. Laut Maria Wall habe sich der Vorschlag, Homeyer zu nominieren, erst im Laufe des Parteitags gefestigt. „Der Kreisverband war vorab auf ihn zugegangen. Am Sonnabend gab es viele Gespräche unter den Delegierten und da war dann breite Zustimmung für ihn zu spüren.“ Im Kreisverband selbst hatte sich nach Einschätzung der Pressesprecherin kein wirklicher Hilke-Nachfolger gezeigt, auf den sich hätten alle einigen können.“

Dierk Homeyer, 1955 in Möllbergen geboren, lebt in Waldsieversdorf (Märkisch-Oderland). Der gelernte groß- und Außenhandelskaufmann sowie Offizier i.R. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1994 gehört er der Brandenburgischen CDU-Landtagsfraktion an, war bis 2004 deren parlamentarischer Geschäftsführer und ist seit 2009 ihr haushalts- und finanzpolitischer Sprecher. Zwar wohnt der neue Kreisvorsitzende nicht in Oder-Spree, sein Wahlkreis umfasst aber neben Neuenhagen und Hoppegarten (MOL) Erkner, Schöneiche und Woltersdorf.

In den nächsten drei Wochen soll laut Maria Wall der geschäftsführende Vorstand weiterarbeiten. Die konstituierende Sitzung der neuen CDU-Spitze ist für den 19. Mai vorgesehen. „Dierk Homeyer will sich vorab im Kreis umsehen, will Kontakt zu den Orts- und Stadtverbänden aufnehmen und sich ein genaueres Bild vom Kreisverband machen. Der neue Kreisvorsitzende kündigte an, dass sich die CDU zurück meldet und er dem Verband wieder mehr Feuer verpassen will.“

Dabei will er sich auf seine erfahrene Stellvertreter stützen: Rolf Hilke (Fürstenwalde), Ingrid Freninez (Eisenhüttenstadt) sowie Siegfried Bronsert (Woltersdorf).

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