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Christine Poppitz (Linke) legt Ehrenamt nieder

Ausschussvorsitzende gibt entnervt auf

Tritt zurück: Christine Poppitz
Tritt zurück: Christine Poppitz © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sabine RAKITIN / 23.04.2015, 06:45 Uhr - Aktualisiert 25.04.2015, 08:23
Bernau (MOZ) Die Vorsitzende des Bernauer Ausschusses für Bildung, Jugend Kultur, Soziales und Sport, Christine Poppitz (Linke), hat "mit sofortiger Wirkung" ihr Amt niedergelegt und auch die Mitgliedschaft in dem Gremium beendet. Das teilte die 65-Jährige am späten Mittwochnachmittag mit.

Anlass für den Rückzug als Vorsitzende des Ausschusses sind offenbar Auseinandersetzungen innerhalb der Fraktion der Linken. Ihr Vorhaben, den "unsäglichen Beschluss" des Ausschusses, der am 2. März bei der Behandlung des Förderantrages der Jüdischen Gemeinde Barnim gefasst wurde, zu korrigieren, habe zu "einem Mehr an Debatten über die Wege, als über den inhaltlichen Grund geführt", schreibt Christine Poppitz. "Dies liegt offensichtlich tiefer, obwohl es den Anschein hat, ein einziger Presseartikel hätte alles bewirkt."

Sie danke all jenen, mit denen sie seit Aufnahme ihrer Tätigkeit als Ausschussvorsitzende im Jahre 2008 "eine angenehme und produktive Zusammenarbeit" gehabt habe, "bei der stets das Lösen von Problemen und nicht die Profilierung der einzelnen Person im Blick war", heißt es in der Mitteilung weiter. Und abschließend: "Meiner Fraktionsvorsitzenden und dem Bürgermeister danke ich für die von ihnen - auch in den letzten Tagen - gezeigte Solidarität, was beide wohltuend von anderen Angehörigen meiner Fraktion sowie sachkundigen Einwohnern unterscheidet".

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Haertwig 23.04.2015 - 22:39:34

Die

letzte Frage, wo die Entschuldigung bleibt, von den sogenannten Linken an Frau Sandler ist damit nicht beantwortet. Also ruhig, ganz ruhig, Herr Klage….

Herbert Klage 23.04.2015 - 22:32:28

@RAMONA LIESTNER

Es ist erstaunlich, nein es ist unverschämt, wie Sie die hervorragenden Leistungen von Frau Poppitz herabwürdigen. Frau Poppitz hat sich durch ihre Arbeit im A4 für Bernau sehr verdient gemacht. Ihr gebührt Dank für die geleistete Arbeit. Wenn Sie wirklich an den Fragen und Fragestellern Interesse haben, dann lesen Sie die Protokolle der Sitzung und Sie werden feststellen, dass Ihr Kommentar nichts taugt.

Zoni 23.04.2015 - 21:44:57

Es zeigt

sich auch hier, und das ist sehr traurig, nicht rot, nicht links ist für die zu benennen, sondern Rotbraun! Ich gebe dem Kommentator Recht.

Kommentator 23.04.2015 - 21:17:22

Block innerhalb der Linken

Offenbar hat sich der Block innerhalb der Linken, der seit Jahren gegen die Jüdische Gemeinde hetzt, durchgesetzt. Da wird einem schlecht....

Ramona Liestner 23.04.2015 - 08:41:14

Na endlich!

Jemand, der sich die Leitung einer Ausschusssitzung derart aus der Hand nehmen lässt, kann nicht viel taugen. Die Hauptfrage bleibt offen und wird wahrscheinlich von den Linken wieder unter den Teppich gekehrt, wer nun eigentlich welche Fragen gestellt hat. Und wie wäre es eigentlich mal mit einer Entschuldigung an die Adresse von Frau Sandler für den inquisatorischen Duktus der Sitzung.

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