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11. Auflage von "Schöneiche singt und musiziert" am Sonnabend an 13 Veranstaltungsorten

Ein Festtag der Kreativität

Joachim Eggers / 28.04.2015, 22:30 Uhr
Schöneiche (MOZ) Von Chorgesang bis Jazz, von Klassik bis Klangexperiment - das Programm beim 11. Schöneicher Musikfest ist wieder breit gefächert. Die meisten Veranstaltungen finden in der Schlosskirche und in der Kulturgießerei statt.

Am Dienstagabend wollte sich der Vorbereitungskreis noch einmal zusammensetzen, um den Vorbereitungen den letzten Schliff zu geben. "Da geht es darum, wer welchen Stand übernimmt, wir wollen ja die Sponsoren-Bändchen verkaufen und allen Akteuren Blumen überreichen", beschreibt Wolfgang Ziegler die Aufgaben.

Der langjährige Vorsitzende des Fachbeirats "Visionen", dessen Tätigkeit zurzeit ruht, war seinerzeit mit von der Partie, als die Idee entstand, die vielen musikalischen Schöneicher der unterschiedlichsten Richtungen zu einem gemeinsamen Fest zu versammeln. Der Heimatverein, Gisela Fischer von der Gemeinde und die heutige Hauptamtsleiterin Maika Eberlein gehörten zu denjenigen, die das Musikfest im Jahr 2005 aus der Taufe hoben.

Ziegler ist heute, wie er selbst sagt, nicht mehr in vorderster Front bei den Organisatoren dabei, und auch bei den Akteuren sind viele neue dazu gekommen. Genau das aber ist für Ziegler ein Geheimnis des Erfolgs. "Weil wir eine große Fluktuation haben, lebt das Musikfest ja."

Charakteristisch für das Fest sind die vielen unterschiedlichen Spiel- und Veranstaltungsstätten, von denen die Waschhalle der Straßenbahn in der Dorfstraße vielleicht die ungewöhnlichste ist; aber auch sie hat sich inzwischen über Jahre etabliert.

Beim diesjährigen Musikfest wird auch das fünfjährige Bestehen der Schöneicher Bürgerstiftung gefeiert, deren Mitstreiter zu den wesentlichen Organisatoren gehören. Das Ziel war, bei diesem Konzert einen neuen, dringend benötigten Flügel für die Schlosskirche vorzustellen, für den die Stiftung mit vielen Aktionen Geld gesammelt hat. Zwar ist es der Stiftung gelungen, die erforderlichen Spenden einzuwerben, allerdings nicht so rechtzeitig, dass jetzt schon ein neuer Flügel in der Schlosskirche stehen könnte.

Auch dieses Jahr ist das Fest eine Aufforderung, selbst musikalisch tätig zu werden. Dazu bietet sich vor allem die abendliche Jam Session im historischen Feuerwehrhaus an, aber auch das Angebot der Musikschule, in der Kultourkate Instrumente auszuprobieren.

A propos Musikschule: Sie stellt sicher, dass es auch am darauffolgenden Wochenende musikalisch weitergeht - mit einem Tag der offenen Tür, von 10 bis 13 Uhr, im Hahnemann-Haus.

In einer kleinen Umfrage haben wir Schöneicher, die der Veranstaltung auf unterschiedliche Weise verbunden sind, nach ihrem persönlichen Musikfest gefragt.

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