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Wespen stehen unter Naturschutz

Wespennest: Umsiedlung in Eigenregie ist tabu!
Wespennest: Umsiedlung in Eigenregie ist tabu! © Foto: pixabay
11.05.2015, 11:58 Uhr
(dpa) Gartenbesitzer dürfen Wespennester im Garten nicht eigenhändig umsiedeln. Denn das ist einerseits zu gefährlich. Andererseits stehen Wespen aufgrund ihrer wichtigen biologischen Funktion unter Naturschutz. Denn die Tiere jagen Schadinsekten. Darauf weist das Deutsche Grüne Kreuz hin. Ist eine Nestumsiedlung notwendig, wenden sich Betroffene an einen autorisierten Experten.

Alternativ können Gartenbesitzer auch einfach abwarten: Nachdem die Jungköniginnen das Nest verlassen haben, stirbt im Herbst das Volk ab, und die alten Nester des Vorjahres werden nicht wieder bezogen. Um keine neuen Wespen anzulocken, sollten Gartenbesitzer ihr Obst frühzeitig ernten und darauf achten, dass der Rasen frei von Blumen ist.

Von den insgesamt elf in Deutschland heimischen Wespenarten gelten nur zwei als lästig: Lediglich die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe interessieren sich für Süßspeisen und Getränke des Menschen. Die beiden aggressiven Spezies haben ihre Nester in Erdhöhlen oder anderen dunklen Hohlräumen. Freihängende Nester hingegen gehören nicht aggressiven Arten. Da einige dieser Arten bereits vom Aussterben bedroht sind, sollten Gartenbesitzer die harmlosen Nester auf keinen Fall zerstören.

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