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Kunst- und Naturschutzprojekt in Marienborn

Der Grenzübergang Marienborn in Sachsen-Anhalt - ein Kunstprojekt zeigt dort jetzt, wie die Natur Grenzen überschritten hat.
Der Grenzübergang Marienborn in Sachsen-Anhalt - ein Kunstprojekt zeigt dort jetzt, wie die Natur Grenzen überschritten hat. © Foto: Pixabay
dpa / 04.02.2018, 14:47 Uhr
Marienborn Die frühere innerdeutsche Grenze und ihre Wirkungen auf Mensch und Natur ist das Thema einer neuen Ausstellung in der Gedenkstätte Marienborn. Seit Sonntag macht das Projekt „GlasArche3“ des Landschaftspflegeverbandes Mittleres Elstertal hier Station. Bis zum 15. April ist die gläserne Arche auf dem Gelände der ehemals größten DDR-Grenzübergangsstelle zu besichtigen.

Parallel zeigt die Gedenkstätte Deutsche Teilung eine Ausstellung zum Grünen Band, dem größten Biotopverbund Deutschlands, der sich entlang der früheren innerdeutschen Grenze erstreckt. Diese Begleitausstellung wurde von der Umweltschutzorganisation BUND und der Stiftung Umwelt,- natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam entwickelt.

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn will an dem frühen Machtort des DDR-Grenzregimes nach eigenem Bekunden zur Auseinandersetzung mit der Diktaturvergangenheit anregen und auf die heutige ökologische Bedeutung des früheren Todesstreifens an der Grenze - dem heutigen Grünen Band - hinweisen.

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