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Quelle für Uran im Trinkwasser noch immer unklar

dpa / 23.05.2015, 10:31 Uhr
Wildau/Potsdam (dpa) Die Ursache der erhöhten Uran-Belastung im Trinkwasser im Landkreis Dahme-Spreewald vom Sommer 2014 ist noch immer nicht geklärt. Die Vermutung, dass das Uran aus in der Waschmittelherstellung verwendeten Phosphaten stammen könnte, sei gegenwärtig weder belegt noch auszuschließen, sagte der Technische Leiter des Märkischen Abwasser- und Zweckverbands, Falko Börnecke, der Nachrichtenagentur dpa. Auch andere, darunter natürliche, Ursachen seien möglich. Der Verband hoffe nun, mit einem verdichteten Monitoring des Grundwassers unter anderem mehr über die Quellen und Transportmechanismen des Urans zu erfahren.

Im August 2014 hatten Mitarbeiter des Wasserwerks Wildau eine einmalige geringfügige Überschreitung des Grenzwertes für Uran festgestellt. "Eine Gesundheitsgefährdung bestand für die versorgte Bevölkerung nicht", betonte Jörg Vogelsänger (SPD) jetzt in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Demnach wird der Grenzwert gegenwärtig in allen Wasserversorgungsgebieten Brandenburgs eingehalten und in der Regel deutlich unterschritten.

Der Verband hatte zunächst vermutet, dass Abwässer aus der Produktion eines DDR-Waschmittels, die auf Rieselfeldern ausgebracht wurden, Ursache für den erhöhten Urangehalt waren.

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