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Selbstporträt in lässiger Pose

Jörg Kühl / 29.05.2015, 05:56 Uhr
Friedland (MOZ) Am Sonntag endet in der Turmgalerie der Friedländer Burg die Ausstellung von Werken des Berliner Malers Heinz Böhm (1907 bis 1988). Unter dem Titel "Landschaften-Porträts-Akte" sind mehr als 40 Werke zu sehen.

Geboren 1907 in Berlin, studierte Heinz Böhm in den 1920-er Jahren Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg, er war dort ab 1928 Meisterschüler von Professor Carl Hofer. 1954 bis 1963 war Heinz Böhm Chefzeichner im Trickfilm-Studio der DEFA in Potsdam-Babelsberg. 1975 erhielt er den Fontane-Preis.

Die Ausstellung in Friedland zeigt Arbeiten aus der gesamten Schaffensperiode ab Mitte der 1920-er Jahre bis etwa 1980. Heinz Böhms Hauptwerk umfasst hauptsächlich Landschaften, Portraits, Stillleben und Akte. Farbige Arbeiten in Tempera mit den ihm eigenen kräftigen Konturen, stimmungsvolle Landschaften sowie eindrucksvolle Portraits als Aquarell und in Öl ergeben einen Querschnitt seines Schaffens. Inspirationen für sein künstlerisches Werk war ihm neben seiner Familie hauptsächlich die märkische Landschaft.

Wie Hans Böhm aus Ranzig, der den künstlerischen Nachlass seines Vaters verwaltet, mitteilt, sei die Ausstellung in Friedland gut besucht worden. Zur Vernissage mit Kaffeetafel seien alle, an zeitgenössischer Kunst Interessierten herzlich eingeladen. "Kaffee und Kuchen ist bei Familie Böhm so Tradition", kündigt Hans Böhm an.

Finissage Heinz Böhm: "Landschaften-Portraits-Akte" am Sonntag ab 15 Uhr in der Turmgalerie der Burg Friedland

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