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Kunst im Quadrat

In der Galerie im Rathaus Biesenthal: Dispute über Bilder im Quadrat mit dem Künstler Klaus Storde (l.) und dem Biesenthaler Bürgermeister Carsten Bruch (2.v.l.)
In der Galerie im Rathaus Biesenthal: Dispute über Bilder im Quadrat mit dem Künstler Klaus Storde (l.) und dem Biesenthaler Bürgermeister Carsten Bruch (2.v.l.) © Foto: Rainer Horn
Brigitte Horn / 15.06.2015, 06:40 Uhr
Biesenthal (MOZ) In der Rathaus Galerie in Biesenthal wurde unter dem Motto "Kunst im Quadrat" eine Ausstellung von 38 Künstlern der Region eröffnet. Sie sind mit ganz unterschiedlichen Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Plastik, Grafik und Fotografie beteiligt. Zu ihnen gehören Friedrich B. Henkel, Annette Schauß, Eckhard Herrmann, Lothar Gericke oder Antje Scharfe. Auch der Schöpfer des Bernauer Stadtbrunnens der Bildhauer Jörg Engelhardt ist mit im Quadrat angeordneten Affenminiaturen dabei.

Sabine Voerster, Mitglied des Galeriebeirats und Kuratorin erläuterte, dass die Vorgabe des Quadrats eine Klammer ist, um die jeweils spezifischen Richtungen der einzelnen Künstler zusammenführen zu können. Gleichzeitig stellte sie bei der Vernissage dieser Ausstellung auch einen Katalog vor, für den sie die Redaktion übernommen hat. Darin sind alle 38 an der Ausstellung beteiligten Künstler vertreten. Der Kunsthistoriker Herbert Schirmer schrieb die Texte zu den Künstlern. Ergänzt werden sie jeweils mit Angaben zur Vita der Künstler. Erhältlich wird der Katalog, der in einer Auflage von 2000 Exemplaren gedruckt worden ist, in Galerien, Kulturämtern und Tourismusinformationen sein.

Da Schirmer, der die einführende Worte sprechen sollte, verhindert war, las Isabel Garcia vom Galeriebeirat aus Schirmers Vorwort zum Katalog, in dem er besonders die unterschiedlichen Möglichkeiten der Künstler im ländlichen und im urbanen Raum thematisiert hat.

Der renommierte Bildhauer Friedrich B. Henkel lobte die Mühe, die sich die Initiatoren gemacht haben. "Ich bewundere die, die das gemacht haben", sagte der 78-Jährige. Solch eine Ausstellung mit mehreren Künstlern sei eine gute Gelegenheit sich kennen zu lernen. Es sei auch schön, dass es diese Galerie gebe. Nur sehe er ein Problem mit dem Licht. Dieses Thema ist auch schon von den Biesenthaler Stadtverordneten behandelt worden, allerdings bisher noch ohne Zusage für eine neue Beleuchtungsanlage.

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