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Initiative ruft zum Wettbewerb der Uckermark-Städte auf / Vorleser aus allen Berufsgruppen gesucht

Schwedt will Vorlese-Hauptstadt werden

© Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Dietmar Rietz / 18.06.2015, 05:45 Uhr
Schwedt (MOZ) Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der bundesweite Vorlesetag mittlerweile mehr als 80000 Vorleserinnen und Vorleser sowie über zwei Millionen Zuhörer. Schwedt beteiligt sich in diesem Jahr zum zweiten Mal. Das Vorlesetag-Vorbereitungsteam hat sich dieser Tage getroffen und neue Ziele abgesteckt.

Initiator Ernest Hobohm, Leiter der Schwedter Grundschule Am Waldrand, verfolgt mit seinen Vorlesetag-Mitstreitern in diesem Jahr ein ehrgeiziges Ziel: "Wir wollen die Initiative in unserer Stadt im Jahr 2015 breiter aufstellen, neben Prominenten sollen auch viele andere Freunde des Lesens und Vorlesen in Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheimen, Bibliotheken und an anderen besonderen Orten aktiv mitmachen. Schwedt soll mit Hilfe vieler Vorleser in diesem Jahr Vorlesehauptstadt der Uckermark werden. Wir rufen alle Uckermark-Städte auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen und Interessenten, sich in der Altstadtbuchhandlung von Carola Schickedanz zu melden - telefonisch unter 03332 835444."

Am 20. November ist es dann so weit: Dieser Freitag ist bundesweiter Vorlesetag. Eröffnet wird er am 20. November um 9 Uhr im Berlischky-Pavillon mit einer szenischen Lesung. Anschließend schwärmen die Vorleser in der ganzen Stadt aus, um vorzulesen.

Die Vorlesetag-Idee hat Initiator Ernest Hobohm aus seinem früheren Arbeitsort Eberswalde mit nach Schwedt gebracht. An seiner Seite stehen Cornelia Schickedanz von der Altstadtbuchhandlung, Claudia Benkert von der Stadtbibliothek, Kunstlehrerin und Zirkelleiterin Ines Schröder, die MOZ und viele weitere Helfer. Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor, vorzugsweise seine Lieblingsgeschichten. "Der Vorlesetag setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens", sagt Ernest Hobohm für die Volksinitiative Lesen. "Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Ich halte es für überaus wichtig, dass Kinder über das Vorlesen den Zugang zu Geschichten, Überlieferungen und Zeitgeschehen erhalten. Wenn dadurch die Freude am Selberlesen bei den Kindern erwacht, dann ist das für mich das Größte. Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Vorlesen ist auch für Erwachsene schön und erholsam. Die Sprache des Vorlesers wirkt auf Ohr und Herz."

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