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Denis Kaliberda bereitet sich derzeit in Kienbaum auf Volleyball-Weltmeisterschaft vor

Über Wriezen zur WM nach Polen

Wir holen eine Medaille: Denis Kaliberda will mit der Nationalmannschaft Edelmetall holen.
Wir holen eine Medaille: Denis Kaliberda will mit der Nationalmannschaft Edelmetall holen. © Foto: Edgar Nemschok / MOZ
Edgar Nemschok / 27.07.2014, 18:47 Uhr
Wriezen (en) Eine Woche nach dem das nunmehr 14. Turnier um den Koyenuma-Cup im Beachvolleyball ausgespielt wurde, wird auch im Bundesleistungszentrum von Kienbaum noch über Wriezen gesprochen.

Der Berliner Denis Kaliberda gehörte zu den Teilnehmern im Wriezener Sand und bereitet sich derzeit mit der deutschen Nationalmannschaft auf die am 30. August beginnende Volleyball-Weltmeisterschaft in Polen vor. Seit einer Woche befindet sich der Berliner Kaliberda im Kreise der Nationalmannschaft.

"Ich bin da ganz ehrlich, Wriezen war für mich reiner Spaß. Natürlich lassen sich Beachvolleyball und Volleyball in der Halle überhaupt nicht miteinander vergleichen und insofern hat das mit dem derzeitigen harten Trainingsprogramm nichts Gemeinsames. Ich bin aber gern mit meinem Freund Johannes Storn an den Start gegangen."

Kaliberda will mit der Nationalmannschaft in Polen eine Medaille gewinnen. "Ich denke, das sollte auch drin sein. Wir waren in den vergangenen Jahren nie eine echte Turniermannschaft, wie zum Beispiel die Kollegen im Fußball. Aber mit Bundestrainer Vital Heynen haben wir einen echten Motivator", sagt Kaliberda, für den es die zweite Weltmeisterschaft ist. "Wir haben ein sehr ausgeglichen besetztes Team."

Für den Außenangreifer sind die Titelkämpfe mit einer weiteren Besonderheit verbunden, denn in der neuen Saison wird er beim polnischen Verein Wegiel in Jastrzebie-Zdrój spielen. Der Verein spielte nicht nur in der ersten Liga, sondern ist auch in der Champions League vertreten.

"In Polen hat Volleyball einen ganz anderen Status als bei und in Deutschland. Die Stadien sind voll und natürlich sind die Spielergehälter deutlich höher. Ich würde gern bei einem deutschen Verein spielen, doch die sportliche Qualität ist in Polen viel höher." Kaliberda sieht, wie viele andere auch, eine eher rückläufige Entwicklung in der Bundesliga. "Es gibt nur zwei große Vereine und die Liga entwickelt sich zu einem Langweiler. Auch sportlich bietet das kaum Entwicklungspotenzial, insbesondere für junge Spieler. Es wird weitere Abwanderer geben", sagt der 24-Jährige, der 1999 mit dem Volleyball beim SCC Berlin anfing. "Damals musste ich mich entscheiden, ob ich nicht auch Fußballer werde." Er spielte in der Jugend beim BSC Marzahn.

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