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Gastgeber Trebnitz/Jahnsfelde bei Bereichmeisterschaften diesmal geschlagen / Müncheberg und Altlandsberg siegen

"Hauptsache, die Kinder haben Spaß"

Genau Zielen: Das musste Chris Helwig mit Bruder Tobias an der Pumpe bei der Hindernisstaffel. Die Jungs aus "Trebfelde" (Trebnitz und Jahnsfelde) scheiterten in der Gesamtwertung diesmal an der Konkurrenz der anderen Jugendfeuerwehren.
Genau Zielen: Das musste Chris Helwig mit Bruder Tobias an der Pumpe bei der Hindernisstaffel. Die Jungs aus "Trebfelde" (Trebnitz und Jahnsfelde) scheiterten in der Gesamtwertung diesmal an der Konkurrenz der anderen Jugendfeuerwehren. © Foto: Johann Müller
Marco Marschall / 29.06.2015, 05:53 Uhr
Trebnitz (MOZ) Auf dem Sportplatz auf der Waldlichtung, umgeben von Bäumen und Sumpf, ist am Sonnabend nicht nur Vogelgezwitscher und das Quaken der Frösche zu hören. "Los renne Timmy", tönt es. "Zieh durch Anne", schallt es über den Platz. Menschen in blauen Anzügen und orangenen Helmen wetzen über die mit Kreidepulver markierten Rasenbahnen, springen über Holzwände, balancieren über Balken und pumpen für einen gezielten Wasserstrahl aus dem Schlauch. Die 5-mal-80-Meter Hindernisstaffel ist am Sonnabend die erste von drei Wettkampfdisziplinen der Bereichsmeisterschaften der Jugendfeuerwehren des Altkreises Strausberg. Die Mannschaft aus der großen Stadt ist nicht dabei. Sie musste am Sonnabend beim großen Festumzug der 775-Jahrfeier ihres Ortes auflaufen. Aus diesem Grund gingen die Strausberger bereits am vergangenen Wochenende ausnahmsweise bei den Seelower Bereichsmeisterschaften an den Start, blieben dort aber weitgehend erfolglos. In Trebnitz traten nun die Mannschaften Bruchmühle, Altlandsberg, Buckow, Mün-cheberg, Zinndorf/Werder und Trebnitz/Jahnsfelde gegeneinander an.

Der zwölfjährige Jeremy Schubert lehnt am Vormittag etwas erschöpft über der Sportplatzumrandung. Das sehe aber nur so aus. Er habe noch genug Power, versichert er. "Wir haben ja noch zwei Wettkämpfe vor uns", so der Zinndorfer, dessen Mannschaftskollegen teilweise um einige Köpfe kleiner sind als er. In der Altersklasse zehn bis 14 Jahre laufen für das gemeinsame Team von Zinndorf und Werder ein Acht- und sogar Sechsjährige in kleinen blauen Anzügen mit. Nachwuchsmangel ist der Grund. Für die Feuerwehren wird es immer schwieriger genügend Leute für eine Mannschaft zusammenzubekommen. "Deshalb wurde die Altersklasse 15 bis 17 im vorigen Jahr landesweit auf 15 bis 18 angehoben", erläutert Märkisch-Oderlands Kreisjugendwart Janko Petryk.

Er ist auch derjenige, der den Wettkampf der Feuerwehren am Sonnabend leitet. Nach der Hindernisstaffel folgen in Trebnitz die Gruppenstafette und der Löschangriff. Aus den Disziplinen setzt sich am Ende die Gesamtwertung zusammen. Die drei besten jeder Altersklasse nehmen an der Kreismeisterschaft teil. Konkurrenz gibt es allerdings nur bei den Jungs der Klasse zehn bis 14. Hier setzt sich Altlandsberg als Gesamtsieger von sechs Mannschaften durch. Bruchmühle und Zinndorf/Werder folgen. Aus Zinndorf kommt auch die einzige Mädchenmannschaft. Bei den älteren Jungs - 15 bis 18 -schlägt Müncheberg das Team aus Trebnitz/Jahnsfelde in der Gesamtwertung. Für die Ortswehrführer Wolfgang Stenzel (Jahnsfelde) und Henry Elsner (Trebnitz), deren Teams schon seit 2006 gemeinsam an den Start gehen, kein großes Problem. "Dabei sein ist alles. Hauptsache die Kinder haben Spaß", sagt Stenzel gelassen.

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