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Biesenthal will Ortseingangssituation verbessern

Planungen für den Fernradwanderweg

Fernradwanderweg am südlichen Biesenthaler Rand: Für das Foto hat Steffen Neumann seine Fahrt kurz unterbrochen.
Fernradwanderweg am südlichen Biesenthaler Rand: Für das Foto hat Steffen Neumann seine Fahrt kurz unterbrochen. © Foto: Lutz Weigelt
Brigitte Horn / 02.07.2015, 03:45 Uhr
Biesenthal (MOZ) Die südliche Ortseingangssituation von Biesenthal am Berlin-Usedom-Fernradwanderweg soll neu gestaltet werden. Darum lag den Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung ein Beschlussentwurf vor. In dem geht es um die Auswahl eines Planungsbüros für diese Aufgabe und zugleich um einen Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung.

Zur Begründung heißt es, dass dieser Bereich derzeit einen trostlosen Eindruck macht. Es gebe dort wilde Parkplätze und praktisch bis auf den Radweg kaum zusätzliche touristische Infrastruktur. Auf Grund der überregionalen Bedeutung des Fernradwanderwegs sowohl in wirtschaftlicher als auch in touristischer Hinsicht soll dieser Bereich aufgewertet werden. Es ist beabsichtigt, eine Rasthütte aufzustellen, Fahrradparkmöglichkeiten zu schaffen sowie Infotafeln anzubringen. Die Wendeschleife für Versorgungsfahrzeuge soll befestigt werden. Dafür ist mit Ausgaben von rund 90 000 Euro zu rechnen. Wenn der Fördermittelantrag positiv beschieden werden sollte, ist eine Förderung bis zu 75 Prozent zu erwarten.

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Benno Koch 06.07.2015 - 16:19:46

Es gibt keine Fernradwandergurkenwege

So wie Fernwanderbundesstraßen ganz normal Bundesfernstraßen heißen, so heißen überregionale Radwege wie der Radweg Berlin-Usedom schlicht Radfernwege. Was die aktuelle Meldung dazu betrifft, so gibt es am Radweg Berlin-Usedom alle möglichen Trostlosigkeiten. Mit Sicherheit aber keine exorbitant teure neue Wendeschleife für ein Versorgungsfahrzeug pro Woche für 90.000 Euro. Für 90.000 Euro kann man einen Kilometer Radweg neu asphaltieren. Der Ausbauzustand im Bereich Biesenthaler Becken mit Kies und Sand und Erosionsrinnen ist schlicht trostlos. Da wären die 90.000 Euro gut investiert. Ebenso die Ausfahrt im Norden zum Kaiser-Friedrich-Turm: Kopfsteinpflaster ist kein Radweg. Letzteren kann man bei Bedarf auch historisierend fahrradfreundlich zum Beispiel mit gebrannten Ziegeln bauen. Oder schlicht ganz normal mit Asphalt in Straßenqualität.

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