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Waldarbeitsschule wird Wohnheim für Flüchtlinge

150 Flüchtlinge sollen in der früheren Waldarbeitsschule aufgenommen werden.
150 Flüchtlinge sollen in der früheren Waldarbeitsschule aufgenommen werden. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 05.07.2015, 07:50 Uhr
Bernau (MOZ) Der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) hat am Freitag mit dem Landkreis Barnim die Nutzungsvereinbarung für die ehemalige Waldarbeitsschule in Bernau-Waldfrieden unterschrieben. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, wird die ehemalige Waldarbeitsschule genutzt, um etwa 150 Flüchtlinge aufzunehmen. Die Stadt Bernau lädt am 14. Juli um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung für alle interessierten Besucher ein. Die Veranstaltung findet in der Aula des Barnim-Gymnasiums in der Hans-Wittwer-Straße 20 in Bernau-Waldfrieden statt. Die Stadt hat hierzu Mitarbeiter des Landkreises eingeladen, die über die Unterbringung der Flüchtlinge informieren werden.

Die Nutzungsvereinbarung trägt die Unterschriften von Hubertus Kraut, dem Direktor des Landesbetriebes, und der Barnimer Sozialdezernentin Silvia Ulonska. Die Waldarbeitsschule sollte ursprünglich verkauft werden. Mit der unentgeltlichen Bereitstellung von Liegenschaften bekenne sich die Landesregierung dazu, die Landkreise bei der Unterbringung von Asylbewerbern zu unterstützen. Die Vereinbarung wird mit dem Ziel abgeschlossen, dass die Schule dauerhaft und unentgeldlich durch den Landkreis Barnim übernommen wird.

Die Waldarbeitsschule Bernau des Landesforstbetriebes war im Rahmen der Umstrukturierung der Landesforstverwaltung 2005 aufgelöst worden und wurde seit mehr als einem Jahr nicht mehr genutzt. Die Schule mit Kantine und Internat wurde 1954 eröffnet. In den späten 70er-Jahren wurde ein separater Ergänzungsbau errichtet.

Der Betreiber des Wohnheims ist das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk(EJF). Wie der Landkreis mitteilt, werde es mit dem Ausbau und Betreiben der Gebäude zeitnah beginnen.

Das EJF entschloss 2013, sich neben seinen bisherigen Aufgaben im Kita-, Behinderten- und Seniorenbereich auch der Migrations- und Flüchtlingshilfe zu widmen. Das EJF betreibt ein Flüchtlingswohnheim in Oderberg. Landkreis und EJF eröffneten dort am Freitag eine neue Einrichtung für insgesamt 80 Bewohner.

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Onkel Tobias vom Rias 23.09.2015 - 12:37:45

Rechtschreibung ?

Wird in der Schule nicht mehr vermittelt dank ROT-GRÜN: schraibn nach jehör ist die Devise. Mal sehen ob die Flüchtlinge (20% Analphabeten) unsere Pisa Ergebnisse verbessern.

bohei 06.07.2015 - 13:04:37

Einwanderungsgesetz und klare Asylpolitik

Auch das sind Themen, die seit 2013 von der AfD gefordert werden. Es hört nur niemand hin, statt dessen kommt das Gelaber von rechter Stimmungsmache. In Deutschland ist doch sonst alles so schön geregelt, Aber da betrifft es ja auch die eigenen Bürger, da darf nix daneben gehen. Nur in der Flüchtlings - bzw. Einwanderungspolitik kriegen wir keine klaren Normen hin. Selbst wenn es Gesetze dafür gibt, werden sie nicht eingehalten. Das die Regierung und die Altparteien dadurch in Deutschland ihre Glaubwürdigkeit verlieren, ist wohl klar. Aber da gibts ja dann noch schöne Ablenkthemen wie Homoehe, Terrorismus und IS, Griechenland und nicht zu vergessen AfD! Nur wenn die Wahlen vor der Tür stehen, dann geht die Arschleckerei wieder los, der nächste Betrugsversuch!

ein Wahrheitssuchender 06.07.2015 - 12:35:12

Nur ein ordentliches Einwanderungsgesetzt schafft Ordnung – Politik hilflos in dieser Sache

...

ein Wahrheitssuchender 06.07.2015 - 12:32:52

Die Polen lachen uns Deutsche ganz doll aus und fragen sich warum sind die Deutschen so dumm

Ich hatte ein langes Gespräch mit mehreren Polen. Nach Polen will kein Flüchtling hin, weil sie da nichts bekommen. So ist die Erfahrung der Polen sagen sie.

Uhu 06.07.2015 - 09:28:54

Hallo Wahrheitssuchender

Du müsstest doch auch längst festgestellt haben, dass das Volk nur zu den "Wahlen" gefragt ist. Nach der Pöstchenverteilung ist dann alles Schnurz. Wozu also willst Du in der Flüchtlingspolitik gefragt werden? Es wird durchgezogen, KOSTE, was es wolle. Bisher war nirgends zu lesen oder zu hören, wie es dann nach der Aufnahme in Heimen für ALLE, Asylanten und Einheimische, weitergeht. Denn zumindest in Syrien ist kein Ende der von den USA initierten Verbrechen auf allen beteiligten Seiten abzusehen. Und von wegen Fachkräfte... Deren Abschlüsse werden doch kaum anerkannt. Da geht die Heuchelei weiter.

.... 06.07.2015 - 07:59:17

Mir sind die Gründe egal ...

... Gäste die sich selbst einladen waren mir schon immer Suspekt! Wenn Du dein Helfersyndrom abbarbeiten musst, gehe doch bitte selbst nach Afrika. Aber dränge mir nicht die Finanzierung Deiner Gäste auf, Kriegsflüchtlinge aus Syrien ja, Sozialtouristen aus dem Kosovo NEIN !

Frau Elster 06.07.2015 - 07:07:01

*lach*

Nein, nein und nochmals Nein ! Ist denn niemand mehr in der Lage unsere Rechtschreibung ordentlich anzuwenden ? http://www.duden.de/rechtschreibung/nehmen

Doro Olbricht 06.07.2015 - 01:17:46

Auf der Suche nach Wahrheit ...

werden Sie feststellen, dass es sehr viele gute Gründe gibt, um hier Schutz/Zuflucht zu suchen. Die pauschale Ablehung und die Nazihetze "Nein zum Heim" will keine Ahnung haben von den meist sehr dramatischen Gründen, weshalb Menschen ihre Heimat verlassen (müssen). Nemen wir sie einfach wie andere neue Nachbarn auf. Darum wäre es besser, wenn sie wirklich nebenan und nicht jwd konzentriert in Waldfrieden leben müssten.

ein Wahrheitssuchender 05.07.2015 - 13:08:16

Wie die Bürger darüber denken (Flüchtlingspolitik), will keiner wissen

...

ein Wahrheitssuchender 05.07.2015 - 13:07:41

Nur ein ordentliches Einwanderungsgesetzt schafft Ordnung – Politik hilflos in dieser Sache

....

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