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CDU Bernau zur Situation am Liepnitzsee

Olav Schröder / 11.08.2015, 07:45 Uhr
Bernau (MOZ) Der CDU-Stadtverband begrüßt, dass auf die öffentlichen Forderungen und den Unmut über die Missstände am Liepnitzsee und im Liepnitzwald seitens der Gemeinde Wandlitz und der Stadt Bernau reagiert wurde. Die Verpflichtung eines Wachdienstes am Wochenende sei "in erster richtiger Schritt", erklärte Stadtverbandschef Daniel Sauer am Montag. "Dem muss jetzt eine dauerhafte Lösung für den Erhalt dieses natürlichen Kleinods direkt vor unserer Haustür folgen".

Die CDU Bernau fordere ein schlüssiges Nachhaltigkeitskonzept für die touristische und Naherholungsnutzung von Liepnitzsee und Liepnitzwald", heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu sei ein intensiver Dialog zwischen der Gemeindeverwaltung Wandlitz und der Bernauer Stadtverwaltung angezeigt. Mit an den Tisch gehörten auch Landesbetrieb Forst, Polizei und Kreisverwaltung. "Ziel muss es sein, spätestens zum Frühjahr 2016 mit abgestimmten und wirksamen Maßnahmen die Nutzung des Gebietes für Naherholungszwecke dauerhaft zu sichern", sind Bernaus Christdemokraten überzeugt.

Als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung kündigt Daniel Sauer an: "Wir werden das Thema auch zum Gegenstand einer Anfrage an den Bürgermeister machen". Unter anderem will er wissen, wie die Zusammenarbeit mit Landes- und kommunalen Behörden zum Schutz des Waldes organisiert ist. "Und sollten wir feststellen, dass ein zusätzlicher städtischer Regelungs- oder Sanktionierungsbedarf bestehen sollte, kann Bürgermeister Stahl bei entsprechenden Vorschlägen auf unsere Unterstützung setzen", verspricht Sauer.

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Dr.Frank Valentin 13.08.2015 - 17:27:12

@vollbrecht

Es ist alles gesagt, nur noch nicht von allen (Karl Valentin ). Nun also auch von der CDU. Stehen Wahlen an?

Robert Vollbrecht 11.08.2015 - 19:39:59

@ Possi

Ich denke, es muss nicht ausgesprochen werden, dass alle Seen in ihrer natürlichen Beschaffenheit erhaltenswert sind und unsere Region mit einer gewissen Wohnqualität auszeichnet. Auch wenn viele Seen nicht auf Bernauer Territorium liegen, profitieren wir als Stadt natürlich auch von der Möglichkeit zwischen einer Fülle an Seen wählen zu dürfen. Daher kann ich diesen erste Schritt der Erkenntnis über den erforderlichen Handlungsbedarf nur begrüßen. Das dies nun in erster Linie am Beispiel des Liebnitzsees geschieht, ist doch eine hervorragende Möglichkeit ein gemeinschaftliches Handeln zweier Kommunen in einer Sache zu fördern. Ob eine Erkenntnis dieser hoffentlich entstehenden Zusammenarbeit auch auf andere Seen übertragbar ist, ist doch gegenwärtig völlig offen. Egal mit welchem Ausgang, das Wagnis sollten wir in jedem Falle eingehen - die Natur kann daraus nur profitieren. Daher kann ich Ihren Hinweis auf andere Seen absolut nachvollziehen; möchte jedoch Ihre destruktive Einstellung in dieser Findungsphase aller Beteiligter nicht teilen. Machen Sie aktiv mit Ich hoffe, Sie können das nachvollziehen.

Hans-Jürgen Klemm Sprecher BI "Hände weg vom Liepnitzwald" 11.08.2015 - 14:01:08

Interne Probleme lösen, um Glaubhaft zu werden!

Es ist Dankenswert solche Töne von der CDU im Barnim zu hören, nur leider hinkt die Wahrheit im Gebaren der Parteiregionalräte diesen Sätzen hinterher. Ihre Regionalräte, vor allem die aus der Uckermark, stimmten bis zuletzt noch beständig für mehr Windkraftwerke selbst in den Wäldern - auch in den Liepnitzwald! Auch Herr Uwe Liebehenschel (neuer Landtagsvertreter) stimmte im Kreistag zuletzt für Windräder im Wald, nur nicht im Liepnitzwald und der ist für Ihn schon an der Autobahn 11 Westseite zu Ende. Wir Bürger haben aber nicht die eigene "Haustür" im Blickfeld, sondern den ganzen Liepnitzwald bis hin nach Lanke und Ladeburg , wie auch alle anderen Wälder Brandenburgs im Blickfeld und wollen sie vollständig vor den lärmenden Industriemonstern schützen! Schaffen Sie also Ordnung im Meinungschaos und beschäftigen Sie sich in der ganzen CDU mit dem Für und Wider der eigenen Energiestrategie. Das wünschen wir uns von einer Partei mit Führungsanspruch! Hinweis dazu: http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/was-die-energiewende-wirklich-kostet/

Possi 11.08.2015 - 10:47:38

....

Typische Mitläufergesellschaft. Kaum schreit der Eine "A", brüllt der Nächste "B", ohne nachzudenken. Warum wird nur der Liepnitzwald beachtet? Gibt es nicht mehr Seen und Wälder in Bernau, wo gleiche Zustände herrschen? Ein Gesamtkonzept für alle Gebiete macht Sinn, sonst werden sich die Probleme nur verlagern.

ein Wahrheitssuchender 11.08.2015 - 10:36:06

Wenn man den Wald schützen will, dann bitte aber richtig - Keine Windräder - wo Wald dafür beseitigt werden muss- Wo sind da die Abgeordneten von Wandlitz und Bernau

...

ein Wahrheitssuchender 11.08.2015 - 10:32:04

Das ist ein wichtiges Problem - Wer hilft bei der Verhinderung der Windräder - Wo sind da die Abgeordneten von Wandlitz und Bernau

...

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