Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Das Metallbauunternehmen Grunow & Discher GbR verlässt Frankfurt und zieht um nach Müllrose.

Metallbaufirma verlässt Frankfurt

Wollten eigentlich in Frankfurt bleiben: die Unternehmer Mirko Discher (l.) und Stefan Grunow
Wollten eigentlich in Frankfurt bleiben: die Unternehmer Mirko Discher (l.) und Stefan Grunow © Foto: FOTO Michael Benk
Frank Groneberg / 04.09.2015, 06:58 Uhr - Aktualisiert 08.02.2016, 14:43
Frankfurt (Oder) (MOZ) Das Metallbauunternehmen Grunow & Discher GbR verlässt Frankfurt und zieht um nach Müllrose. Fast drei Jahre lang hatten sich die Geschäftsführer darum bemüht, auf dem Gelände des TeGeCe in Markendorf einen neuen Produktionsstandort zu kaufen oder zu mieten.

"Wir wollten Frankfurt nicht verlassen", sagt Mirko Discher, "aber nach dem ganzen Hickhack blieb uns aus unternehmerischer Sicht nichts anderes übrig." Sie hätten bei allen Gesprächen den Eindruck gehabt, "das TeGeCe will uns nicht", ergänzt Stefan Grunow. "Dafür hat man uns in Müllrose den roten Teppich ausgerollt."

Es ist in der Stadt kein Geheimnis, dass sich Gespräche zwischen Unternehmen und der Geschäftsführung der TeGeCe GmbH (Technologie- und Gewerbecenter) mitunter kompliziert gestalten. Das durften in den vergangenen drei Jahren auch die Unternehmer Mirko Discher und Stefan Grunow erfahren. Und mit ihnen die Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung.

Der Lossower Betriebssitz der Metallbau Grunow & Discher GbR platzt aus allen Nähten. Acht Mitarbeiter - davon zwei Lehrlinge - hat das 2010 gegründete Unternehmen. Diese Zahl wird weiter wachsen. Denn der Betrieb, der u. a. Balkone, Treppengeländer und Fluchttreppen herstellt, muss sich vergrößern. Zum einen wegen neuer technischer und baulicher Anforderungen an Firmen, die Tragwerke aus Stahl herstellen. Zum anderen, weil das Auftragsvolumen steigt: 2010 wurden 30 Tonnen Stahl verarbeitet, 2014 schon 110 Tonnen.

Die beiden Geschäftsführer machen sich 2012 auf die Suche nach einem geeigneten Objekt für eine neue Produktionsstätte. Ein Gebäude zum Kauf soll es sein. Auf der Internetseite der TeGeCe werden sie fündig: Die Halle 1205 steht leer, steht zur Vermietung. Sie fragen an, ob sie sie kaufen könnten, denn: "Wir müssten sehr viel investieren, das macht man nicht in einem Mietobjekt", betont Mirko Discher. Die Anfrage wird abgelehnt.

Nach weiteren erfolglosen Nachfragen wenden sich die Unternehmer ans Rathaus. Denn die TeGeCe GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt. "Wir waren der Meinung, die Stadt müsste doch ein Interesse an der Vermarktung der Halle, die seit Jahren leer stand, haben", sagt Discher. OB Martin Wilke habe im Gespräch bestätigt, ein Verkauf der Halle 1205 im Randbereich wäre denkbar, er werde sich kümmern und sie sollten sich melden.

Danach hören die beiden Unternehmer lange Zeit nichts. Irgendwann meldet sich der Bereich Wirtschaftsförderung, vermittelt noch mal Gespräche mit der TeGeCe-Geschäftsführung, die nicht weiterführen. Monate später überlegen sich die Unternehmer, die Halle vielleicht für fünf Jahre zu mieten. Denn das Auftragsvolumen wächst. TeGeCe-Chef Holger Müller bietet ihnen einen Acht-Jahre-Mietvertrag an. Die Miete hat sich gegenüber 2012 aber fast verdoppelt, weil das TeGeCe inzwischen in das Gebäude investiert hat, angeblich 250 000 Euro. "Warum diese Investition?", fragt Stefan Grunow. "Hätte er uns die Halle verkauft, hätte er sich diese Ausgaben sparen können." Stattdessen steht der Hauptteil der Halle bis heute leer, ist nur ein kleiner Seitenbereich an eine polnische Mini-Firma vermietet. "Ein Alibi-Mieter", sagt Grunow, "weil die Stadt sich eingeschaltet hatte."

Weitere Monate später kommt ein Angebot des TeGeCe zum Kauf einer anderen Halle, 1085, die gerade leer geworden ist. "Diese war nicht ideal, aber wir hätten uns damit arrangiert, hätten später angebaut", sagt Discher. Das TeGeCe will für die Halle 190 000 Euro haben, der Verkehrswert beträgt laut einem Gutachten 174 000 Euro. Den Unternehmern kommt das sehr teuer vor. Für die Gespräche mit ihrer Hausbank lassen sie auf eigene Kosten ein Wertgutachten erstellen. Ergebnis: Die Halle hat einen Marktwert von 96 000 Euro. "Als wir den Prokuristen der TeGeCe darüber informierten, hat er nur gelacht", sagt Stefan Grunow.

Die Unternehmer bieten der TeGeCe 130 000 Euro Kaufpreis an, ohne Erfolg. Auch die Bemühungen des städtischen Wirtschaftsreferenten Mario Quast sind erfolglos. Gegenüber Quast zweifelt Müller sogar die Liquidität des Unternehmens an, erzählen Grunow und Discher. So habe ihnen es Mario Quast berichtet. Dieser formuliert es diplomatisch: "Herr Müller hatte noch Fragen zur finanziellen Machbarkeit eines Kaufs und Anbaus", sagt er, "diese konnten im Gespräch zwischen der Bank, einem der Unternehmer und mir eindeutig positiv beantwortet werden." Denn einer der beiden Unternehmer geht sofort mit dem Wirtschaftsreferenten zur Hausbank, um die Situation klarzustellen.

Letztlich scheitern alle Versuche der Unternehmer, im TeGeCe einen neuen Standort zu finden. Erst ganz zum Schluss, als die Stadt noch mal Druck macht, kommt vom TeGeCe ein Angebot zum Kauf eines Grundstückes. Doch da haben sich die Unternehmer längst für Müllrose entschieden. "Dort hat man uns ein Grundstück im Gewerbeparkring angeboten", sagt Stefan Grunow, "für 13 Euro je Quadratmeter. Dort bauen wir eine neue Halle, für 450 000 Euro." Und dort werden sie künftig Nachbarn von Orgelbau Sauer sein - eines Traditionsbetriebes, der ebenfalls einst in Frankfurt zu Hause war. Die Amtsverwaltung Schlaubetal habe sich sofort gekümmert, die Stadtverordneten hätten innerhalb von vier Wochen dem Verkauf zugestimmt, erzählt er. "Wir haben den Vertragsabschluss sogar noch um drei Monate verzögert, hatten noch auf eine Lösung in Frankfurt gehofft. Im Januar 2015 gab es ein letztes Gespräch, aber die Fronten waren verhärtet."

"Wir haben den Eindruck, bei der TeGeCe GmbH müsste mal jemand ordentlich mit der Faust auf den Tisch hauen," sagt Stefan Grunow, "irgendwas läuft da gewaltig schief." Mario Quast bedauert, dass die Firma Frankfurt verlässt. "Wir hatten von Anfang an den Eindruck, dass den beiden Herren im TeGeCe kein vertrauensvoller Partner gegenübersaß - im Gegenteil: Es ist nie zu einem Vertrauensverhältnis gekommen, es gab von Seiten des TeGeCe immer Zweifel. Die Gespräche haben in keiner konstruktiven Atmosphäre stattgefunden - mehr möchte ich dazu nicht sagen."

Quast erklärt, die Stadt habe auch auf die Möglichkeit verwiesen, ein Grundstück in einem Gewerbegebiet zu kaufen. Das sei für Grunow & Discher aber nicht in Betracht gekommen, zumal die Quadratmeterpreise über 20 Euro liegen. OB Martin Wilke hat nach eigenen Aussagen inzwischen den TeGeCe-Chef angewiesen, dem Gesellschafter unverzüglich alle Auseinandersetzungen mit Mietern und potenziellen Mietern zu melden.

TeGeCe-Chef Holger Müller verteidigt seine Politik. "Man möge uns bitte zugestehen, dass wir selbst entscheiden, wie wir das TeGeCe vermarkten", sagt er. In die Halle 1205 sei umfassend investiert worden, um "die grundhafte Verfügbarkeit herzustellen", unter anderem mit neuer Elektrik und neuer Heizung. Dass dafür auch ein entsprechender Mietpreis verlangt werde, sei klar.

Die Differenzen zwischen dem Verkehrswertgutachten und dem Marktwertgutachten zur Halle 1085 sieht Holger Müller nicht als Problem. "Beide Gutachten haben für uns nicht denselben Stellenwert", sagt er, "wir lassen Verkehrswertgutachten von einem Sachverständigen erstellen, wir haben schließlich die Verantwortung für das Vermögen der Kommune." Außerdem sei das TeGeCe den Unternehmern sogar entgegengekommen, habe ihnen "die Erlaubnis erteilt, das Objekt zu begehen". Den Vorwurf, er habe die Liquidität des Unternehmens angezweifelt, weist er zurück: "Wir haben Herrn Quast nur gefragt, ob die Wirtschaftsförderung Grunow & Discher in der Finanzierung begleitet", sagt er. "Ich ziehe deren Liquidität überhaupt nicht in Zweifel - ganz im Gegenteil, ich ziehe den Hut vor ihnen. Das Unternehmen hat eine ordentliche Bonität, wir fragen das immer bei der Creditreform ab." Also ist die Firma im TeGeCe unerwünscht? "Es ist legitim, dass wir unsere Interessen genauso vertreten wie die Grunow & Discher GbR ihre."

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Frager 07.09.2015 - 14:59:24

Wer ist denn tatsächlich verantwortlich?

Hier sollte die MOZ den Gesellschaftervertrag einsehen. Die Entscheidung darf hier weder Wirtschaftsförderung noch OB treffen, sondern der Geschäftsführer und sein Aufsichtsrat. Und wer das? Hat die MOZ hier recherchiert? Tatsache ist, dass von fast allen Parteien jemand vertreten ist,z.B. Herr Neumann von den Linken. Wie stehen denn die Aufsichtsratsmitglieder, die übrigens auch Stadtverordnete, sogar Stadtverordnetenvorsteher sind , zu diesem Sachverhalt? Sollten diese sich nicht einmal ein Beispiel an den Verordneten der Umgebung nehmen?

Realist 05.09.2015 - 08:09:21

Inkompetenz in der Stadt

Es zeigt sich doch immer mehr, dass Frankfurt Leute benötigt, die nicht nur ihren eigenen Mehrwert in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Getreu dem Motto "was habe ich den davon...?" Mit Leuten, wie ein Herr Derling oder die Spitze der Inkompetenz Herrn Ulrich, kann Frankfurt keine Entwicklung nehmen!

Norbert Wilhelm 04.09.2015 - 21:04:33

Peinlich und noch arrogant

Jetzt wundert mich auch die Probleme am KV Terminal nicht mehr! Der Geschäftsführer sollte seinen von der Stadt gesponserten goldenen BMW mal für eine Fahrt auf Firmenkosten nach Müllrose, Beeskow oder Jakobsdorf nutzen und sich informieren wie man es richtig macht - oder besser freiwillig abtreten! @Kurt: Zitat Holger Müller: "Man möge und bitte zugestehen, dass wir selbst entscheiden, wie wir das TeGeCe vermarkten." - Soviel Arroganz ist wohl nicht zu toppen!!! Gratulation an den Aufsichtsrat für 3 verlorene Jahre! Hoffe das Sitzungsgeld stimmt wenigstens.

Horst K. 04.09.2015 - 20:30:23

Nur Dilettanten am Werk...

Nicht zu fassen, was man hier liest. So typisch für Frankfurt (Oder). Es sind nur Leute beschäftigt, die absolut keinen Wirtschaftsdenken haben. Alle über Beziehungen in ihre Jobs gekommen und Fachkompetenz ist Fehlanzeige. Das bestärkt einen nur noch mehr, diese Stadt zu verlassen. Für mich steht fest, dass ich nur noch begrenzte Zeit hier bleiben werde. Frankfurt (Oder) passt leider nicht mehr in meinen 5-Jahres-Plan. Es wird hier nie was werden und über die Stadtverwaltung, OB, Dezernenten kann ich nur den Kopf schütteln. Andere Städtchen, das kleine Müllrose oder Lebus sind in solchen Sachen fiter. Sieht man sich Müllrose und das Wachstum der letzten Jahrzehnte an, so kann man dem Bürgermeister nur gratulieren. Versagen der Verantwortlichen in Frankfurt (Oder) auf ganzer Linie. Alle Aussagen, die die Stadtvorderen hier im Zusammenhang mit der Firma auftischen, sind nur Ausreden. Unfähigkeit liegt vor und nichts weiter. Grundlegendste Kenntnisse in allen Bereichen (Wirtschaft, Menschen, etc.) fehlen.

nils reisinger 04.09.2015 - 20:01:38

@Kurt

Kurt, Sie Spitzenkraft, wohl Wirtschaftsförderer? Dann lassen wir auch nur ein Callcenter, ein Baubetrieb, ein Taxiunternehmen, einen Bäcker,..., zu! Diese Firmen produzieren für die Region und überregional. Da kommen sie mit Gebietsschutz. Dieses denken muss auch das TeGeCe geritten haben. Eben die falschen Leute auf diesen wichtigen Posten. Und der OB hat sie dahingesetzt. Also muss er auch die Verantwortung für deren Inkompetenz übernehmen. Da nur Inkompetente Inkompetente in Verantwortung bringen und HALTEN.

Das Kurt 04.09.2015 - 19:28:24

Das Kurt

Das Kurt hat bestimmt recht. In Markendorf gibt es bestimmt sehr viel Laufkundschaft für Metallbauer. Die kommen dahin schlendern und lassen sich Balkone bauen. Ey Kurt denk doch mal nach solch Firmen Leben nicht von Laufkundschaft geht doch gar nicht . Kurt da warten nicht 8 Leute auf den nächsten Kunden. Die suchen sich Aufträge. Ist nicht so wie bei der Stadt . Warten und Geld bekommen. Kurt das Kurt ist bestimmt bei Stadt angestellt völlig weltfremd unglaublich naja .... Halt ein K(o)rt

Ahnungsloser 04.09.2015 - 17:26:15

Keine Ahnung?

Sie haben offenbar den Artikel nicht gelesen. Es geht nicht darum, dass das TeGeCe mit Bestandsmietern einen Konkurrenzausschluss vereinbart hat (wie Sie mutmaßen - wissen tun Sie das ja scheinbar auch nicht), denn dann hätte man das ja von Anfang an sagen können und die Sache wäre klar. Stattdessen wurden die Unternehmer nicht so behandelt, wie man als Wirtschaftsstandort Investoren behandelt. Im Gegenteil. Man hat ihnen eindeutig gezeigt, dass man sie nicht braucht. Und das ist der Skandal. Diese Stadt kann sich das eigentlich nicht leisten. Und Stadt-Angestellte - und seien es Mitarbeiter von städtischen Unternehmen - die das nicht kapieren, sind schlicht untragbar. Und es handelt sich hier keineswegs um ein Einzelbeispiel. Die MOZ könnte eine Serie daraus machen, wie immer wieder Unternehmer dieser Stadt von Behörden der Stadt schikaniert und von oben herab behandelt werden. Gerade erst wieder geschehen bei einem Neumieter in der Magistrale. Statt froh zu sein, dass es mutige Unternehmer gibt, die hier versuchen die halbleere Innenstadt zu beleben, macht man ihnen mit hirnrissigen Verordnungen und engstirnigen Auslegungen der selben das Leben schwer. Leider hat man in der Stadtverwaltung offenbar nicht leiseste Ahnung, wer eigentlich das Geld, das die Beamten verdienen, erwirtschaftet.

k. schuhmacher 04.09.2015 - 17:15:30

Lieber Kurt,

offenbar verfügen Sie über Insiderkenntnisse die den von der MOZ recherchierten Sachverhalt Lügen strafen. Nach Ihrer Darstellung kann Frankfurt im Markendorfer Gewerbegebiet keine dritte Metallbaufirma gebrauchen; selbst dann nicht, wenn Banken ihr die Bonität bestätigen und Kreditreform kein Haar in der Suppe findet. Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Das kann man beispielsweise sehr gut bei dem Baumarkt TOOM mit seiner konkurrenzlosen Monopolstellung in Ffo. und seinen Mond- und Märchenpreisen beobachten. Bekanntlich regeln auch Angebot und Nachfrage den Preis. Demnach müssten beim TGC die Investoren Schlange stehen nach den Filetstücken in den Gewerbegebieten. Nur wenn dem so wäre, kann man meistbietend verkaufen. Nun ist dem aber nicht so und so sollte man den Ball, sprich Preis, eben flach halten und nicht eingesessene Firmen aus der Stadt vergrämen. Der wirkliche Tante Emma Laden ist die Stadt mit ihren Krämerseelen. Und die ist schon lange Pleite.

Kurt 04.09.2015 - 15:42:11

Kommentare sind voll daneben

Wenn man keinerlei Sachkenntnis hat, dann sollte man hier weder über das TeGeCe noch über unsere Stadtväter - sprich: Politiker - herziehen. Das TeGeCe beherbergt auf seinem Gelände bereits mindestens eine Metallbaufirma und gegenüber in der Müllroser Chaussee befindet sich eine weitere derartige Firma. Kennt irgendwer die Verträge, die das TeGeCe abgeschlossen hat? Nein, natürlich nicht. Dann sollten Sie ganz schnell einmal darüber nachdenken, was aus "Tante Emma-Läden" geworden ist, als sich in der Nachbarschaft größere Supermärkte breit gemacht haben. Richtig - die gingen kaputt. Nicht anders ergeht es den jetzt schon am Standort Markendorf vorhandenen kleinen Firmen. In deren Verträgen könnte sich das TeGeCe verpflichtet haben, dafür zu sorgen, dass sie nicht das Schicksal der "Tante-Emma-Läden" teilen müssen. Meckern geht ja so einfach!

Augen auf 04.09.2015 - 13:12:46

Eine Ursache ist

Eine Ursache für die Probleme in den Frankfurter Gesellschaften ist, dass die Aufsichtrräte überwiegend nur mit Laien aus der Politik besetzt sind. Die wenig Ahnung von dem eigentlichen Geschäft haben und sich somit von GF und Angestellten leiten lassen, anstatt wachsam zu sein. Weiterhin bestehen bei einigen Mitgliedern von Aufsichtsräten wirtschaftliche Verbindungen zu den Gesellschaften oder anderen wichtigen Partnern. So kann nicht zum Nutzen der Gesellschaft agiert werden. Es gibt einige gute Frankfurter Bürger, die in einem Aufsichtsrat sehr gut mitwirken könnten und somit die Effektivität des Unternehmens mit Ihren Handeln steigern.

kopfschüttler 04.09.2015 - 12:40:05

Gesellschafter bestellt GF

und Ausichtsrat beaufsichtigt Geschäftstätigkeit des GF. Ist ja wohl alles bisher "bestens" gelaufen. Ist ja alles voll und die Mieter sind glücklich. Rechtlich sauber war es bestimmt. Ev. steht ja ein gigantischer Großinvestor vor der Tür des TeGeCe, so dass der GF den Metallbau auf dem Gelände nicht gebrauchen konnte. Müllrose freut sich jetzt mal wieder. Gönnen wir es ihnen. FF braucht so was nicht. Sarkasmus AUS.

Heide Witzka 04.09.2015 - 12:33:21

Wann werden endlich die Konsequenzen gezogen?

Da kommt eine Frankfurter Firma (und Steuerzahler) und will sich hier am Standort weiter vergrößern und wird förmlich genötigt, die Stadt zu verlassen. Nicht, daß ein potentieller Investor von außen käme, nein eine heimische Firma wird regelrecht verprellt. Man muß die Gedurld und Gleichmut der beiden Inhaber schon bewundern. Was muß eigentlich noch passieren, daß beim TeGeCe mal Durchzug gemacht wird? Es werden schon keine neuen Firmen hergeholt, nein es werden bestehende noch aus der Stadt gejagt. Die "Wirtschaftsförderung" hat doch auf ganzer Linie versagt. Das grenzt ja schon an kriminelle Tatbestände. Was können denn das TeGeCe und das Rathaus an Erfolgen vorweisen? NICHTS. Dann sollte bei beiden die Reißleine gezogen werden und das mit aller Konsequenz und ohne goldenen Handschlag. DANKE FÜR NICHTS!

Martin Hampel 04.09.2015 - 10:23:49

Servicewüste

Wie kann man als Dienstleister (TeGeCe) so unglaublich Nicht-Dienstleister sein. Sollte dieses Verhalten der gewöhnliche Umgang mit Kunden!!! sein, MÜSSEN Konsequenzen gezogen werden.

TeGeCeMieter 04.09.2015 - 10:18:17

Unfassbare Arroganz

Es ist natürlich sehr einfach , dem OB dann gleich wieder alle Schuld zu zuschieben. Wenn man den Beitrag richtig liest, fällt einem aber auch die unfassbare Arroganz des Geschäftsführers der TeGeCe auf. Und nicht nur dieses Unternehmen hatte Probleme mit dem Herr Müller. Andere Unternehmen im TeGeCe sind von seiner Art der Kommunikation auch bedient. Er ist Geschäftsführer und steht in der Verantwortung für die Vermarktung der Flächen, aber er ist nicht der König!! So wie auch der OB eben nicht über den Kopf des Geschäftsführers hinweg eine Ansiedlung im TeGeCe entscheiden kann.

Walther S. 04.09.2015 - 10:05:56

Nicht die Einzigen!

Walther wollte das Tegece auch wegen dieser Person verlassen. Nur Intervention des OB konnte den Gau des Jahres 2015 für Frankfurt verhindern…. Ist das Wirtschaftsförderung? Hauptsache genug Kompetenz und Zeit um einen neuen Schulstandort in Frankfurt zu suchen... Armes Frankfurt, mit so jemandem gibt's wohl keine Zukunft. @G&D: Viel Erfolg!

anke grueneberg 04.09.2015 - 08:34:40

OB-Rücktritt

Wirtschaftsförderung versagt auf gesamter breite. Das wirken des "Wirtschaftsförderers" Wilke ist ein Desaster für Frankfurt. Keiner seiner Vorgänger hat Frankfurt soviel Schaden zugefügt und runtergewirtschaftet wie dieser OB. Die TeGeCe verspottet und belächelt ihn. Er steckt dieser Firma immer mehr hinten rein( KV-Terminal, Gutachten für die Stadt,...), dabei ist dieser Laden unfähig seine eigentlichen Aufgaben zu erledigen. Schaumschläger, Schönredner, ...

Heinz 04.09.2015 - 08:11:16

Metallbaufirma...

Man dachte ja schon, der Ausverkauf unserer Stadt ist beendet!? Es finden sich immer wieder noch Firmen, die wir los werden können.

k. schuhmacher 04.09.2015 - 07:49:54

Ja,ja,

die Frankfurter Plattmacher sitzen nicht nur in Potsdam, sondern selbst im eigenen Rathaus und Müllrose kann sich über das Unvermögen der noch freien Kreisstadt Frankfurt die Hände reiben. Oder steckt da Absicht dahinter?

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG