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Bürgermeister Uwe Klett (Linke) stellt sich der Wiederwahl am 27. September

Freude über den Kinderreichtum

Amtsinhaber: Bürgermeister Uwe Klett (Linke)
Amtsinhaber: Bürgermeister Uwe Klett (Linke) © Foto: MOZ
Margrit Höfer / 10.09.2015, 05:43 Uhr
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) Am 27. September stellt sich Amtsinhaber Uwe Klett zur Wiederwahl als Bürgermeister. Seit acht Jahren leitet er die Geschicke der Gemeinde und sagt: "Der Start damals war richtig schwierig." Klett, gebürtiger Babelsberger, meint damit, dass er sich umstellen musste. Bis dahin war er Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf und für 240 000 Menschen zuständig. "Ich habe hier in der Gemeinde so vieles gelernt, wofür ich in Berlin gar nicht zuständig war. Straßenbau zum Beispiel, die Klärung von Grundstücksfragen oder Schulkonferenzen. Dafür gab es in Berlin riesige Verwaltungen. Dort hatte man viel weniger Verantwortung. Da ziehe ich Fredersdorf-Vogelsdorf vor", sagt der Vater eines 16-jährigen Sohnes. Die Kultur des Miteinanders habe sich in seiner Amtszeit verbessert, auch der Auftritt der Verwaltung. Und er hofft, dass er dazu eine kleinen Anteil leisten konnte.

Der Doktor der Ökonomie, der nach zwei Jahren Forschungsarbeit in Glasgow perfekt englisch spricht, ärgert sich, dass es den Gemeinden am östlichen Berliner Rand noch nicht gelungen ist, sich breit aufzustellen, wie etwa Falkensee oder Teltow. An deren Stärke käme das Land Brandenburg nicht vorbei. Dass der Regionalhalt in Hoppegarten noch ein Traum ist, wäre in diesen Gemeinden undenkbar.

Was ihn an seiner Gemeinde freut, seien der Kinderreichtum und die Möglichkeit, die Zukunft mit den nächsten Generationen zu gestalten. "Das ist ein spannendes Privileg, das wir nutzen sollten", sagt der Verheiratete, der wieder für die Linken antritt.

Wenn er nach vorn schaut, dann sollten in fünf Jahren der Straßenbau abgeschlossen sein und auch der Verwaltungsneubau stehen. Noch ein bis zwei neue Kitas sind bis dahin entstanden. Wichtig sei ihm aber auch, dass interkommunal deutlich Ziele definiert werden. "So, dass die eine Gemeinde der anderen nichts neidet, sondern das Geschaffene, z.B. eine gemeinsame Bibliothek, auch als gemeinsame anerkannt wird", sagt der 56-jährige Geschichtsfan.

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