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Tagespflegestätte des DRK in Bad Freienwalde lädt zum Tag der offenen Tür ein

Aus der Einsamkeit in die Seniorenoase

Regelmäßige Besucher: Erna Cyranek, Waltraud Schöneich, Ilde Adam, Elfriede Regenberg, Pflegehelferin Beate Dewitz und Horst Carow (von links).
Regelmäßige Besucher: Erna Cyranek, Waltraud Schöneich, Ilde Adam, Elfriede Regenberg, Pflegehelferin Beate Dewitz und Horst Carow (von links). © Foto: MOZ
Steffen Göttmann / 10.09.2015, 05:49 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) "Wir lesen zusammen die Märkische Oderzeitung und trainieren das Gedächtnis, das macht Spaß", sagte Erna Cyranek, "der Tag geht schneller vorbei, als wenn man nur Zuhause sitzt." Die Bad Freienwalderin ist eine von durchschnittlich zehn Senioren, die regelmäßig die Tagespflege "Seniorenoase" des DRK Märkisch-Oderland Ost besucht. Am Mittwoch lud die Einrichtung zu einem Tag der offenen Tür ein.

Kinder der Altglietzener DRK-Kita "Kunterbunt" läuteten den Nachmittag mit einem kleinen Programm ein. Über diesem Auftritt freute sich Besucherin Ilse Adam, die 17 Jahre in der Bad Freienwalder Betriebskrippe gearbeitet hat.

Erst im Juni hatte die Tagespflegestätte in der Bahnhofstraße geöffnet. "Wir sind sehr zufrieden, wir haben nur noch wenig freie Plätze", sagte Stephanie Ziegler, stellvertretende Pflegedienstleiterin der "Seniorenoase". Der Bedarf sei groß. Die Gäste kommen nicht nur aus Bad Freienwalde, sondern auch aus Altranft bis nach Neutrebbin. Sogar tief aus dem Oderbruch kamen Anfragen. Doch die lehnte der DRK-Kreisverband wegen der langen Anfahrtswege ab. Denn transportiert werden die Menschen mit dem eigenen Fahrdienst.

Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, ist die Tagespflegestätte geöffnet. Das Mittagessen wird von einer Großküche angeliefert. "Anfangs haben wir noch gemeinsam gekocht, mit der steigenden Zahl an Gästen schaffen wir das nicht mehr", sagte Stephanie Ziegler.

Über derzeit drei Mitarbeiterinnen verfügt die Tagespflegestätte: zwei examinierte Altenpflegerinnen und eine Pflegehelferin. Unseren Praktikanten übernehmen wir als Betreuungshelfer", sagte DRK-Geschäftsführerin Cordula Töpfer. Mit den sanierten Räumen in der Bahnhofstraße sei sie sehr zufrieden, erklärte sie. "Wir haben in der WoBaGe einen verlässlichen Partner gefunden, alle Räume sind pünktlich fertig geworden, alles hat geklappt", freute sich Cordula Töpfer. Sie erhofft sich eine Kooperation mit der Kita "Kunterbunt".

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