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CDU-Fraktionschef Thomas Krieger, aus München stammend, ist in Fredersdorf-Vogelsdorf zu Hause

"Vieles in richtiger Bahn, aber zu langsam"

Tritt für die CDU an: Thomas Krieger
Tritt für die CDU an: Thomas Krieger © Foto: MOZ
Margrit Höfer / 11.09.2015, 05:18 Uhr
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) Thomas Krieger ist mit 43 Jahren der jüngste Bürgermeisterkandidat für die Wahl am 27. September. Aber ein alter Hase im politischen Geschäft. Fünfeinhalb Jahre engagierte sich der Christdemokrat als Kreistagsabgeordneter im Haushalts- und Finanzausschuss und führte gar für zwei Jahre die Fraktion. Seit der Wahl im vergangenen Jahr ist er in Fredersdorf-Vogelsdorf Gemeindevertreter und auch da Fraktionschef.

Der Vater zweier Kinder stammt ursprünglich aus dem Münchner Raum. An der FU Berlin und in Wien hat er Politikwissenschaften studiert. "Der Liebe wegen bin ich nach Fredersdorf-Vogelsdorf gekommen, hab hier meine Familie, mein Zuhause", sagt der bekennende Garten-Fan. Nach dem Studium war er persönlicher Referent für Senator Jürgen Klemann in Berlin. "Dort habe ich Entscheidungen mit vorbereitet und Verantwortung für 15 Mitarbeiter getragen. Das war eine wichtige Lehrzeit für mich", sagt Krieger. Danach arbeitete er für Agenturen und Verbände und managte dort die Öffentlichkeitsarbeit, bevor er sich 2008 als PR-Berater selbstständig machte und nun u. a. für die medizinische Fachgesellschaft der Herzchirurgen und Transplantationsmedizin arbeitet.

Lob für seine Arbeit bekommt Bürgermeister Uwe Klett. Jedoch auch ein Aber von seinem Herausforderer. "Es ist vieles richtig, was im Ort passiert, aber, es geht viel zu langsam. Als jemand, der hier wohnt, bekomme ich das eher mit", betont Krieger. Zum Beispiel die Rushhour bei der S-Bahn. Da müsse unbedingt ein Express-Shuttle her, der die Bürger zu den Stoßzeiten rasch nach Berlin bringe. Zu langsam geht ihm auch der Schulneubau an der Fred-Vogel-Grundschule. "Die Verwaltung hat unnütz Zeit verstreichen lassen", sagt er. Wichtiges Anliegen ist ihm die interkommunale Zusammenarbeit. Da will er anpacken. Vor allem bei Ämterzusammenlegungen. Da, wo sich der Service für die Bürger nicht verschlechtern, nur der Ort verändern würde.

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