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Großer runder Tisch im Tibo-Saal: Internet-Plattform soll geschaffen werden / Ideen für Herbstfest und Silvesterfeten

Neutrebbiner knüpfen die Netzmaschen wieder enger

Identitätsstiftend: Bürgermeister Siegfried Link zeigt eine Uhr mit dem Neutrebbiner Wappen und verteilt Kulis mit dem Dorfnamen.
Identitätsstiftend: Bürgermeister Siegfried Link zeigt eine Uhr mit dem Neutrebbiner Wappen und verteilt Kulis mit dem Dorfnamen. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 18.09.2015, 07:42 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Der Einladung von Bürgermeister Siegfried Link und Gemeindesekretärin Carola Kleinert waren am Mittwoch zwar nicht die erwarteten rund 100 Gäste gefolgt. Aber der große Tibo-Saal war dennoch gut gefüllt. Es waren vor allem diejenigen gekommen, die sich in Vereinen und Initiativen in der Gemeinde stark engagieren. Sie alle hatten recht gut das Anliegen dieses "großen runden Tisches" verstanden. 21 Vereine gibt es in der Gemeinde, in denen 612 der insgesamt 1400 Einwohner aktiv sind. Denn so gut und rührig auch die einzelnen Vereine wirken - untereinander sind diese Aktivposten bisher noch unzureichend vernetzt.

So kann es schon als wichtiges Ergebnis gezählt werden, dass sich alle darauf einigten, sich gemeinsam eine Internetplattform "Neutrebbin" zu schaffen. Gesucht werden allerdings noch findige Macher für diese Neutrebbin-Seite. Es soll aber auch gar nicht erst viel Zeit verloren gehen. Auf Fragebögen, die Carola Kleinert verteilte, soll jeder, der in eine E-Mail-Verteilerliste der Gemeinde aufgenommen werden möchte, seine Adresse eintragen. Zudem kann man darauf seine Meinung zum Dorfzusammenhalt äußern und vor allem auch Vorschläge unterbreiten. Sylvia Borkert, die Neutrebbinerin ist stellvertretende Amtsdirektorin von Barnim-Oderbruch, erklärte sich spontan bereit, bei der Auswertung der Fragebögen zu helfen.

Einige Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit, die anderen über die momentane Situation ihres Bereiches zu informieren. Werner Mielenz vom Altbarnimer Reitverein lud dazu ein, die mit Fördermitteln aufgebaute Reitanlage auch für andere Veranstaltungen zu nutzen. Hertha-Chef Hans-Dieter Voigt erklärte, dass die Mannschaft der A-Jugend abgemeldet werden musste. Die Fahrwege der Spieler seien zu lang. Sein Stellvertreter Kay Höhne fragte nach, ob sich nicht eine Initiative findet, die Herbst-, Silvester- und andere Partys organisiert. Feuerwehrchef René Kruschke warb um Unterstützung. Bei der Tagesbereitschaft und beim Nachwuchs fehlten die Leute.

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