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Zweiter Bauboom voll im Gang

Sicherheitsfragen: Über Alarmanlagen zum Schutz von Eigentum informierte sich Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke am Stand von Christina Endruschat.
Sicherheitsfragen: Über Alarmanlagen zum Schutz von Eigentum informierte sich Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke am Stand von Christina Endruschat. © Foto: MOZ/Olav Schröder
Olav Schröder / 22.09.2015, 07:06 Uhr
Eiche (MOZ) "Wir erleben zurzeit im Berliner Umland einen zweiten Bauboom", sagte Ahrensfeldes Bürgermeister Wilfried Gehrke am Montag zur Eröffnung der Messe "Bauen& Wohnen" im Kaufpark Eiche. Er gehe davon aus, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch anhalten werde.

Es ist bereits die 27. Messe, die in dieser Woche täglich bis zum kommenden Sonnabend besucht werden kann. 35 Aussteller - in vielen Fällen mit weiteren Unternehmen vom Zulieferer bis zum Handwerker verknüpft - stellen im Innenbereich des Einkaufszentrums neue Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Bauen und Wohnen vor. Der Veranstalter, der Präsentations- und Ausstellungsservice (PAS) mit Sitz in Eiche, wendet sich gezielt an Eigenheimbesitzer, künftige Bauherren, aber auch an Mieter, die einen passenden Ansprechpartner aus der Region für einen Neubau, eine Sanierung oder Modernisierung ihrer vier Wände suchen, seien es nun die eigenen oder gemietete. Das Spektrum reicht vom Neubau über Wintergärten, Dämmsysteme, Solaranlagen, Treppen bis hin zur Badausstattung für Senioren oder Insektenschutzgitter sowie Vorträgen der Verbraucherzentrale.

Zweimal im Jahr findet die Messe statt. Und obwohl ein Bauboom für Messeveranstalter eine schwierige Zeit ist, wie PAS-Veranstalter Ralf Köthnig (PAS) sagt, - die Auftragsbücher der Firmen sind voll - leide die Messe in Eiche nicht darunter. Die Zahl der Aussteller habe sich im Vergleich zum Frühjahr nicht verringert, eine Firma habe sich sogar zu einem zusätzlichen Stand entschlossen. Auch, dass 30 der 35 Unternehmen zum wiederholten Mal mit von der Partie sind, spreche für das Konzept. Ob sich Kunden des Kaufparks neben dem Einkauf über Neuigkeiten informieren oder Interessenten gezielt nach konkreten Lösungen für ihr Bauprobleme Ausschau halten, niemand zahlt Eintritt und kann bei Nachfragen später noch einmal wiederkommen. Beispielsweise berichtet Ines Bautz aus Bernau, die Dach-, Rinnen- und Fassadenelemente aus Aluminium vorstellt, dass in den Nachmittagsstunden an ihrem Stand Handwerker unterschiedlicher Firmen vertreten sind, mit denen Interessenten ins Gespräch kommen können.

Mit ihrem auf die Region ausgerichteten Konzept ist die Messe in Eiche für Bürgermeister Wilfried Gehrke zugleich ein "Vorreiter" für die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg geworden. Von dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, dem Landkreis Märkisch-Oderland und der Gemeinde Ahrensfelde wurde diese Kooperation durch ein länderübergreifende Regionalmanagement jetzt auch auf kommunaler Ebene eingeführt. "Die Unternehmen wollten schon immer, dass wir zusammenarbeiten", sagte Gehrke und verwies darüber hinaus auf den Erhalt von Fördermitteln. "Ich hoffe, davon werden wir als Region profitieren. Kunden werden hier gehalten und damit Arbeitsplätze gesichert und geschaffen." Bei den Ländern Berlin und Brandenburg sei das Verständnis für die gemeinsame Region noch nicht so weit entwickelt.

Vor dem Hintergrund, dass der Kaufpark einen umfangreichen Umbau plant, blickte Frank Lemke für das Centermanagement schon einmal voraus auf kommende Messen. Zwar bleiben die Geschäfte auch während des Umbaus geöffnet, für Messestände wird dann allerdings nicht genügend Platz vorhanden sein. Dies wird wahrscheinlich erst die Messe in einem Jahr treffen. Die Frühjahrs-Präsentation sei bereits eingeplant.

Vorträge der Verbraucherzentrale Brandenburg, Freitag und Sonnabend: Gerechtigkeit bei der Heizkostenabrechnung, Senkung der Heizkosten (14 Uhr), Energieausweise und Mietverträge (16 Uhr), Bauherrenworkshop Hausbau: Was ist zu beachten, energetisches Bauen (18 Uhr)

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