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Drei-Feld-Sporthalle Dreiklang eingeweiht

© Foto: Stefan Csevi
Jörg Matthies / 26.08.2010, 09:20 Uhr
Schwedt (In House) Mit einem bunten Programm ist am Mittwochnachmittag die Drei-Feld-Sporthalle am Dreiklang offiziell eingeweiht worden. Zuvor hatten unter anderem Bildungs- und Sportminister Holger Rupprecht sowie der Schwedter Bürgermeister Jürgen Polzehl den symbolischen Banddurchschnitt vollzogen. Knapp 2,7 Millionen Euro waren für den Bau ausgegeben worden.

Als „neues Highlight für die Sportstadt Schwedt“, der er erst vor etwa einem Jahr diese Auszeichnung überbringen konnte, wertete Minister Holger Rupprecht den 
Dreiklang-Hallenkomplex. Der Anbau der Drei-Feld-Halle und zugleich der frisch sanierte Kabinen- und Sanitärtrakt im bereits seit Jahrzehnten bestehenden Hallenteil konnten am Mittwoch ihrer Bestimmung übergeben werden. Restarbeiten laufen gegenwärtig noch in einem größeren Sportraum der alten Halle, in dem sich vor allem Gymnastikgruppen zum Trainieren treffen.

Minister und Bürgermeister bemühten bei der offiziellen Einweihung gestern Nachmittag jeweils die Zahl „3“. Jürgen Polzehl sprach von den „3 K“, die den Neubau ermöglicht hätten: Konjunktur, 
Kooperation und Kompetenz. Aus dem Konjunkturpaket II waren knapp 1,3 Millionen der insgesamt verbauten 2,665 Millionen Euro gekommen. Kooperation in der Uckermark sei in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiger Fakt gewesen, um den Ersatzbau für die nun zu schließende unsanierte Sporthalle im Schillerring realisieren zu können – mit den Gemeinden Prenzlau, Uckerland, Boitzenburger Land und Gerswalde waren Zweckbestimmungen für Konjunkturmittel teilweise getauscht worden.

K wie Kompetenz hätten die 
beauftragten Unternehmen vorrangig aus der Region unter Federführung der Firma Erhard Preuß Bauausführung Eberswalde unter Beweis gestellt, würdigte das Stadtoberhaupt.

Holger Rupprecht sprach seinerseits davon, praktisch in dreifacher Funktion sehr erfreut über die eingeweihte Halle zu sein. Als Sportminister, der die tolle Sportstätte auch „als Anerkennung für den hohen Organisationsgrad des Schwedter Sports“ sehe. Aber auch als Bildungsminister, weil sich die Bedingungen insbesondere für die nahegelegene Ganztags-Oberschule Dreiklang wesentlich verbessern. Und drittens auch als Vorsitzender eines Potsdamer Handballvereins, der sich mit den Oderstädtern über eine großartige Spielstätte freue.

Freude am Sport demonstierten anschließend auch Dutzende Mitwirkende aus Vereinen, aus Schulen und Kitas beim abwechslungsreichen Programm. Ob Sprösslinge der Kitas „Weg ins Leben“ bzw. „Ucki’s Spatzenhaus“, ob Lindgren-Grundschüler oder Hand- und Volleyballer, Turner, Judokas, Badminton-Spieler, die Mitglieder der Jumpstyle-crew Uckermark und die Tanzgruppe Phönix – alle zeigten einen Querschnitt von dem, was ab sofort in der Drei-Feld-Halle Dreiklang an der Tagesordnung sein wird. Auch die Gesundheitssportler, die im Show-Block des TSV Blau-Weiß 65 ihre Fitness bewiesen, waren mittendrin.

Dass Bürgermeister Polzehl und Minister Rupprecht beim Handball-Siebenmeter-Werfen den SSV-Männertorwart Sebastian Scherel nicht überwinden konnten, brachte ihnen eine Aufmunterung zum Üben durch die beiden Programm-Moderatoren Wiebke Jäckel (Basketballerin) und Philipp Engelmann (Ex-Karateka) ein. Für alle anderen Mitwirkenden forderten die zwei immer wieder zu Recht den Beifall des Schwedter Publikums ein – mehr als 200 Neugierige, junge wie ältere, ließen sich die offizielle Einweihung nicht entgehen.

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