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Gemeinsame Arbeit an großen Projekten

Zusammenarbeit: Unter anderem dieses Bauteil für eine neue Bandglühlinie wurde in Eisenhüttenstadt von mehreren Unternehmen konzipiert und gebaut. Die Werksabnahme fand in einer Halle der Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH statt.k
Zusammenarbeit: Unter anderem dieses Bauteil für eine neue Bandglühlinie wurde in Eisenhüttenstadt von mehreren Unternehmen konzipiert und gebaut. Die Werksabnahme fand in einer Halle der Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH statt.k © Foto: MOZ
Stefan Lötsch / 06.10.2015, 19:23 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Immer wieder arbeiten Unternehmen aus Eisenhüttenstadt zusammen, um Großaufträge zu realisieren. Jüngstes Beispiel: Die Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH und die Simpex Hydraulik GmbH haben für einen Nachauftragnehmer Baugruppen für eine Bandglühlinie konstruiert und gefertigt.

Durch die Zusammenarbeit mehrerer Firmen in Eisenhüttenstadt ist es möglich, neben Projekten für den Hauptkunden ArcelorMittal-Eisenhüttenstadt am Standort auch Großaufträge außerhalb der Region zu realisieren. So erfolgte kürzlich in den Werkshallen von Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH die Abnahme für Baugruppen, die zu einer neuen Bandglühlinie gehören. "Wir arbeiten seit dem Frühjahr 2014 als Nachauftragnehmer der Ebner Industrieofenbau GmbH aus Leonding (Österreich) an der Anlage für den Endkunden Outokumpu-Nirosta", sagt Olaf Költzsch, einer der Geschäftsführer der Heckmann Engineering und Anlagenbau. Der Kontakt zu Ebner sei über die Firma IEMA Automationstechnik aus Österreich zustande gekommen, so Költzsch. "Mit IMEA arbeiten wir schon länger erfolgreich zusammen."

Ein Vorteil ist, dass vor Ort in Eisenhüttenstadt mit anderen Unternehmen die Fertigung und Werksmontage für das Projekt umgesetzt werden kann.

In dem konkreten Fall ist neben Heckmann Engineering, zuständig für die gesamte Auftragsabwicklung, auch die Heckmann Stahl- und Metall Ost GmbH sowie Simpex Hydraulik GmbH mit von der Partie. "Gemeinsam mit der Simpex Hydraulik GmbH, die im Auftrag der HEA den Part der Hydraulik/ Pneumatik übernommen hat, wurde in den zurückliegenden 16 Monaten das gesamte Engineering  - inklusive Planung und Konstruktion - erstellt und seit Jahresanfang mit der Fertigung und Werksmontage begonnen", erklärt Olaf Költzsch.

Die Herausforderung für die Firmen bestand darin, mechanische Komponenten des Bandlaufteils einer ehemaligen Kaltbandlinie für den Betrieb innerhalb einer neuen EBNER-Blankglühlinie für 1600 mm Bandbreite unter Verwendung vieler vorhandener Anlagenteile umzubauen und zusätzlich unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen und Platzverhältnisse neue Komponenten zu konstruieren.

In zwei Hallen bei Heckmann Stahl- und Metallbau waren die Baugruppen vormontiert worden. Dort erfolgte auch die Werksabnahme durch den Auftraggeber. Bei Simpex waren alle erforderlichen Hydraulikausrüstungen der neuen Anlage aufgebaut worden, diese wurden ebenfalls abgenommen.

Durch die gelungene Realisierung des Projektes, die in Bezug auf Technik und Qualität den Kundenwünschen entsprach, wollen die Eisenhüttenstädter Unternehmen auch künftig im Anlagenbaugeschäft zusammenarbeiten.

Mit innovativem Anlagenbau will man jungen Kollegen, unabhängig ob Facharbeiter, Techniker oder Ingenieur, langfristig eine interessante und anspruchsvolle Perspektive in der Region Eisenhüttenstadt bieten, betont Olaf Költzsch. Er verweist darauf, dass Heckmann Engineering und Anlagenbau in den vergangenen Jahren Projekte in ganz Deutschland und Österreich gemeinsam mit anderen Unternehmen umgesetzt hat, zum Beispiel mit Simpex Hydraulik, der DSD-IAT und Unitechnik.

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