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Stadt wirbt mit Moor und hügeligem Wald

Steffen Göttmann / 16.10.2015, 06:29 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Mit drei Schwerpunkten könnte sich Bad Freienwalde künftig besser vermarkten: dem Moor als natürliches Heilmittel, der Landschaft mit hügeligem Wald und der Gesundheitskompetenz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der "Project M"-Tourismusberatung in Berlin. Mitarbeiterin Anne Dorweiler sowie Andreas Keck von der Keck-Medical GmbH aus Hamburg haben am Mittwoch mit Bürgermeister Ralf Lehmann (parteilos), Tourismus-Geschäftsführer Jens Lüdecke sowie Angela Krug, Geschäftsführerin der Krankenhaus Märkisch-Oderland Gmbh, und Frank Schmidt, Verwaltungsdirektor der Fachklinik und Moorbad, über Zielgruppen und Marketingstrategien diskutiert. Obwohl der Bürgermeister Pensionsbetreiber, Zimmervermieter, Wirte und andere Vertreter der Tourismusbranche angeschrieben und eingeladen hatte, war nur die Klinik gekommen.

"Alle Angebote der Stadt Bad Freienwalde sollten diese drei Schwerpunkte enthalten", empfahl Andreas Keck, promovierter Kardiologe und Internist.

"Wir haben die Anregungbekommen, unser Onlineangebot zu verbessern", sagte Frank Schmidt. "Wir fangen nicht bei Null an, aber wir können es optimieren." Beispielsweise rieten Marketingexperten, mehr Mitarbeiter der Klinik im Internet abzubilden und ihre spezialisierten Fähigkeiten hervorzuheben. Außerdem sollten Videoclips auf der Internetseite integriert werden, damit die Kompetenz der Fachklinik besser platziert wird.

Hügeliger Wald sei in Rheinland-Pfalz nicht ungewöhnlich, in der Nähe von Berlin aber schon, sagte Keck. In Brandenburg sei hügeliges Bergland "ein Alleinstellungsmerkmal". Dies gelte es zusammen mit dem Moor so zu vermarkten, dass sich Menschen angesprochen fühlen, die ihrem Bewegungsapparat etwas Gutes tun wollen.

"Wir können mit solchen Veranstaltungen beweisen, dass etwas voran geht", sagte der Bürgermeister.

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Bernd Müller 20.10.2015 - 12:53:50

Alte Erkenntnisse neu aufgewärmt

Ich hoffe doch nicht das die Erlangung dieser mindestens seit 20 Jahren bekannten Erkenntnisse nicht auch noch Gelder gekostet hat. Genau das wird doch seit langem von vielen Machern im Tourismus gesagt. Leider konzentrierte man sich trotzdem oft auf andere Gebiete.

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