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Bilder in leuchtender Farbigkeit

David und Goliath: Dieser Zusatz zum Titel des Ölbildes "Pusteblume" könnte von Windenergie-Nichtbefürwortern auch anders ausgelegt werden.
David und Goliath: Dieser Zusatz zum Titel des Ölbildes "Pusteblume" könnte von Windenergie-Nichtbefürwortern auch anders ausgelegt werden. © Foto: MOZ Gerd Markert
Gabriele Rataj / 21.10.2015, 06:25 Uhr
Rehfelde (MOZ) "Wer malt, sieht mehr", lautet das Motto der gegenwärtig im Foyer der Amtsverwaltung gehängten Ausstellung. Die Buckowerin Roswitha Schulz zeigt dort bis Jahresende zu den üblichen Öffnungszeiten Bilder, deren Farbigkeit und Leuchtkraft die Besucher seit der Vernissage sehr angesprochen haben.

Inspiration liefert der Seniorin, die erst nach ihrem Berufsleben zu Pinsel und Stift gegriffen und sich vor allem der Öl-Malerei verschrieben hat, die Natur in vielerlei Facetten. So fehlt auch ein Bild mit Windanlagen im Rapsfeld nicht, vor denen ein kleiner Junge mit Pusteblume steht, das von Rehfeldern durchaus auch doppeldeutig verstanden werden könnte.

Die Gemeindevertretung hatte in der vergangenen Woche bei vier Gegenstimmen der 1. Änderung des Flächennutzungsplans im Zusammenhang mit dem Bau von zwei Rehfelder Bürgerwindanlagen zugestimmt. Wie unterschiedlich die Meinungslage zum erklärten Vorhaben des Ortes ist, eine möglichst unabhängige und bezahlbare Energieversorgung anzustreben, ist in kontroversen Debatten ablesbar, die seit dem Einschlagen dieses Weges geführt werden.

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