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Flüchtlingskrise: Immobilienmakler tritt aus Lucke-Partei Alfa aus

dpa / 22.10.2015, 17:44 Uhr
Berlin (dpa) Der Berliner Immobilienmakler Uwe Fenner, der Wohnungseigentümern wegen der neuen Anlaufstelle für Flüchtlinge dringend zum Verkauf ihrer Immobilien riet, zieht Konsequenzen aus seiner umstrittenen Aktion. Fenner trat am Donnerstag als Vize-Vorsitzender des Berliner Landesverbandes der "Allianz für Fortschritt und Aufbruch" (Alfa) zurück und zog sich ganz aus der neuen Partei von Ex-AfD-Chef Bernd Lucke zurück. Ein entsprechendes Rücktrittsangebot sei angenommen worden, teilte der Vorstand des erst vor zwei Wochen gegründeten Berliner Alfa-Landesverbandes mit.

Fenner habe sich beim Berliner Vorstand für sein Verhalten entschuldigt und seinen Parteiaustritt angekündigt. Dies sei vom Vorstand begrüßt worden. Fenner habe "durch sein Verhalten" dem Berliner Landesverband von Alfa Schaden zugefügt. "Unakzeptables Gebaren" im Geschäftsumfeld habe natürlich auch auf die Partei Auswirkung.

"Alfa" hatte sich in diesem Jahr unter Führung Luckes bundesweit von der "Alternative für Deutschlad" (AfD) abgespalten - auch wegen des Streits um rechte Tendenzen in der AfD.

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