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Landschafts-Fotos und Skulpturen

Vernissage: Sieglinde Thürling und Edward Kupiec (Mitte) während der Ausstellungseröffnung
Vernissage: Sieglinde Thürling und Edward Kupiec (Mitte) während der Ausstellungseröffnung © Foto: Angela Kowalick
Angela Kowalick / 26.10.2015, 06:35 Uhr
Biesenthal (MOZ) Unter dem Titel "Aufeinander zugehen" wurde am Samstag eine neue Ausstellung in der Galerie im Rathaus Biesenthal eröffnet. Gezeigt werden Landschaftsfotografien von Sieglinde Thürling aus Biesenthal und Objekte von Edward Kupiec aus der polnischen Partnerstadt Nowy Tomysl.

Der Name der Ausstellung ist in vielerlei Hinsicht auch Programm. So stammen die beiden Künstler aus zwei verschiedenen Ländern und sprechen unterschiedliche Sprachen. Edward Kupiec ist gelernter Tischler und fertigt seit mehr als 40 Jahren Möbel und Kunsthandwerk. Holz, Metall und Korb sind seine Materialien.

Die studierte Wirtschaftsingenieurin Sieglinde Thürling dagegen kam über verschiedene Aus- und Weiterbildungen in die Tourismusbranche. Sie fotografiert leidenschaftlich gern Natur und Landschaft. "Dass ich als Hobbyfotografin hier ausstellen darf, ist nicht selbstverständlich", sagte sie am Samstag gerührt. Kuratorin Sabine Voerster verwies auf die  Gemeinsamkeiten, die beide Künstler "aufeinander zugehen" lassen. So sind beispielsweise beide Jahrgang 1953 und vertiefen sich mit großer Leidenschaft in ihre Arbeiten. Sieglinde Thürlings Fotografien laden zum Verweilen ein: Die Barnimer Allee im Herbst, der schnee- und eisbedeckte See - vor allem ihre Winteraufnahmen sind gelungen. Edward Kupiec' Objekte lenken den Blick aus der Weite der Barnimer Landschaft zurück in die Nähe. Die gezeigten Metallfiguren sind stets von handlicher Größe und detailreich. Die Namen der Objekte wie "Meine Zeit ist Gold wert" laden den Betrachter zum Nachdenken ein.

"Aufeinander zugehen" hat in Biesenthal schon eine längere Tradition. Seit Jahren gibt es in wirtschaftlicher und künstlerischer Hinsicht enge Verknüpfungen mit Polen. Wlodzimierz Hibner, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt betonte: "Wie wir hören konnten, gibt es verschiedene Wege, an die Kunst heranzutreten." Seiner Hoffnung, die Ausstellung möge zu weiterer Kunst inspirieren, folgte einer der Gäste sofort. Der polnische Maler Zdzich Polacarz porträtierte während der Vernissage unter anderen die Musikerin Bianca Lauber.

Die Ausstellung im Rathaus Biesenthal ist noch bis zum 25. März 2016 zu sehen.

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