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Erster von drei Blocks ist saniert

Auf gutes Wohnen: Sewoba-Geschäftsführer Hans Peter Thierfeld (l.) stößt mit Mieterin Waltraud Butzlaff (r.), Bürgermeister, Bauleuten und Planern an.
Auf gutes Wohnen: Sewoba-Geschäftsführer Hans Peter Thierfeld (l.) stößt mit Mieterin Waltraud Butzlaff (r.), Bürgermeister, Bauleuten und Planern an. © Foto: Johann Müller
Doris Steinkraus / 27.10.2015, 20:22 Uhr
Seelow (MOZ) Es ist geschafft. Nach sieben Monaten Bauzeit wurden am Dienstag offiziell die Arbeiten am Wohnblock Am Stadion 16 abgeschlossen. Die Seelower Wohnungsbaugesellschaft bedankte sich mit einem Mieterfest bei Bewohnern, Planern und Bauleuten.

"Es ist so schön geworden", schwärmt Waltraud Burzlaff. Die 77-Jährige war erst vor einem Jahr aus Lietzen in den Neubaublock umgezogen. "Ich habe eine traumhafte Aussicht von meinem Zimmer aus, bin jetzt richtig glücklich, wo alles im Haus so schön hergerichtet wurde", sagt sie. Hans Peter Thierfeld hört an diesem Tag immer wieder solch lobende Worte. Und das trotz der Belastungen, die das Bauen in bewohntem Zustand für die Mieter bedeutete. Der Geschäftsführer der Seelower Wohnungsbaugesellschaft (Sewoba) gibt das Lob weiter an all jene, die den Würfelblock wieder zu einer attraktiven Wohnadresse gemacht haben. Das Seelower Planungsbüro Pro Drei habe eine vorausschauende und qualifizierte Arbeit geleistet. Dass Finanz- und Zeitpläne so korrekt eingehalten werden, sei nicht immer üblich.

Sieben Firmen der Region haben ihre Visitenkarten hinterlassen. In allen 34 Wohnungen wurden die Bäder komplett erneuert. Die Badewannen sind verschwunden. Dafür gibt es Duschen, womit mehr Platz ist. An der einstigen Sperrholzwand zogen die Bauleute eine Trockenwand hoch, bauten Schallschutzrohre und neue Belüftungen ein und verlegten neue Fliesen. Die Eingangstüren der Bäder wurden verbreitert, so dass sie auch mit Rollatoren passierbar sind. Die größte Herausforderung für Mieter und Bauleute seien die beiden Monate ohne Fahrstuhl gewesen, resümiert Thierfeld.

Im September hat der TÜV den neuen Fahrstuhl, der nun bis in die siebte Etage führt, abgenommen. Elektriker, Fußboden- und Fliesenleger, Sanitärinstallateure, Tischler gaben sich die Klinke in die Hand. Verbessert wurden auch die Zugänge auf den Balkonen, die auch einen neuen Anstrich erhielten. Die Außenfassade wurde gereinigt. Anfang Oktober haben die Maler den Wandel vollendet. Sämtliche Flure, ausgestattet mit neuen Bewegungsmelder-Lampen - erstrahlen in warmen, hellen Farben. Eine neue Rufanlage ist installiert, der Eingangsbereich neu gestaltet.

Bürgermeister Jörg Schröder lobte als Gesellschafter die Gestaltung der Außenanlagen. Es grünt bereits auf den Flächen, alle Zugänge sind barrierefrei - auch zum kleinen Einkaufsmarkt im Erdgeschoss. Die Treppe zum Parkplatz wurde ebenfalls erneuert. Schröder dankte dem Aufsichtsrat, der die Entscheidungen getragen hat. Klaus Richter, Wolfgang Heinze und Mario Buchwald bescheinigen als Aufsichtsratsmitglieder, dass in diesem Wohnblock das Geld gut angelegt worden ist. Sie freuen sich für die Mieter. Und sind sich bewusst, dass damit große Erwartungen bei den Bewohnern der Nachbarblocks 19 und 20 geweckt wurden.

Über eine Million Euro hat die Sewoba in ihr Objekt investiert. Jeder der beiden anderen Blocks kostet genauso viel. "Wir müssen auch die Wirtschaftlichkeit und Liquidität der Gesellschaft sichern", wirbt Schröder um Verständnis, dass nicht alles sofort umgesetzt werden könne. Zumal die Sewoba mit der erst im Laufe des Jahres deutlich gewordenen nötigen Strangsanierung im Wohnblock Am Stadion 4 bis 15 eine zusätzliche "Baustelle" realisieren muss. Dafür wird gegenwärtig die Finanzierung vorbereitet. 2016 werde die Planung für den Block Am Stadion 19 beginnen, versichert Thierfeld. 2016/17 soll gebaut werden.

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