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Belastung des Trinkwassers steigt

Frank Groneberg / 02.11.2015, 05:16 Uhr
Frankfurt (MOZ) Der Bergbausanierer LMBV weigert sich weiter, sich an den Kosten für eine Reaktivierung des Wasserwerkes Müllrose zu beteiligen. Eine Teilversorgung aus Slubice ist nicht möglich.

Der Wert der Sulfatbelastung des Trinkwassers hat die 200er-Marke geknackt. Genau 201 Milligramm je Liter (mg/l) hat die Aqua-Kommunal-Service GmbH in der aktuellen Wasserprobe vom 13. Oktober festgestellt. Damit steuert die Belastung immer schneller auf den gesetzlichen Grenzwert von 250 mg/l zu - für die Verantwortlichen bei der Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH (FWA) ein Grund zu großer Sorge. "Im Sommer hatten wir im Schnitt 170 bis 180 mg/l, inzwischen 180 bis 200", sagt FWA-Sprecherin Anne Silchmüller. Spitzenwerte lägen darüber. "Wir wollen und müssen die Trinkwasserverordnung aber an jedem Tag einhalten, nicht nur im Durchschnitt."

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Thomas Kaiser 03.11.2015 - 10:37:15

Oha.....

In Lübbenau hat man dieses Problem sehr schnell und "nachhaltig" gelöst.... Seit Jahren hat das LUGV eine Ausnahmegenehmigung erteilt und den Grenzwert von 250 mg/l auf 400 mg/l erhöht. Fertig..... Ähnliches wird in Briesen folgen.

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