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Mysteriöses Brieselanger Licht

Günther Janßen mit seinem Roman "Lieschens Wald".
Günther Janßen mit seinem Roman "Lieschens Wald". © Foto: MZV/Euent
Rene Wernitz / 07.11.2015, 08:59 Uhr
Havelland (MOZ) In manchen Orten des Havellands kann es mitunter mysteriös sein. Einen Leitfaden bieten auch die Sagen und Geschichten aus der Region, die der Semliner Eugen Gliege veröffentlicht hat. Einem optischen Phänomen der jüngeren Geschichte hat sich Günther Janßen in Brieselang verschrieben. 2014 veröffentlichte er sein Buch "Lieschens Wald", in dem der Autor auf belletristische Weise seine Rechercheergebnisse zum Licht von Brieselang verarbeitete.

Dieses wird kontrovers diskutiert. Die einen meinen,Autos, die auf den Wald zufahren, seien für das anscheinend schwebende Licht in der Dunkelheit verantwortlich. Andere machen in der Erscheinung Sumpf- oder Irrlichter aus oder gar die Seele von Verstorbenen. Günther Janßen vermengt in seinem Roman die realen Gestalten der Anna Elisabeth Thönßen, einer 1767 wegen Kindsmords hingerichteten Magd, und der zwölfjährigen Elisabeth Wieja, die 1945 in dem Wald vergewaltigt und ermordet wurde.

Nun hat sich auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) für Günther Janßen und das Thema interessiert. Am Sonntag, 8. November, ist ein Bericht über das Licht und die Recherchearbeiten des Autors im rbb-Magazin "Theodor" zu sehen. Beginn ist um 18.30 Uhr.

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