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Vorn hui, hinten pfui

Im Abstiegskampf: Erst auf einen Saisonsieg können die A-Junioren-Handballer des HC Neuruppin blicken. Die Mannschaft um Alex-Julian Krause (links) belegt nach dem ersten Drittel der Spielserie den drittletzten Tabellenrang.
Im Abstiegskampf: Erst auf einen Saisonsieg können die A-Junioren-Handballer des HC Neuruppin blicken. Die Mannschaft um Alex-Julian Krause (links) belegt nach dem ersten Drittel der Spielserie den drittletzten Tabellenrang. © Foto: MZV/Matthias Haack
Matthias Haack / 18.11.2015, 18:46 Uhr
Brandenburg (MZV) Hier ein Hecht - da die Zwillinge. Drei Spieler prägten am Sonnabend das interessante Handballspiel der A-Junioren zwischen den SV 63 Brandenburg und dem HC Neuruppin. 72 Tore fielen in dieser Brandenburgliga-Partie.

Dass es so extrem torreich zuging, lag an der sehr schwachen Abwehrarbeit auf einer Seite und der ordentlichen Offensivleistung - "von beiden Mannschaften", sagte Trainer Christian Schulz vom HCN. Herausragend spielte Nico Hecht auf. Der Neuruppiner hält schon im Männerteam die Knochen hin und stößt nur punktuell zum A-Junioren-Team dazu, in dieser Saison dreimal (in sechs Begegnungen). Die Brandenburger fanden kein Mittel, um ihn (zehn Tore) zu stoppen oder seine Anspiele auf Kreisläufer Alex-Julian Krause (6) oder André Ewert (8) zu unterbinden.

Aber der Gastgeber hatte ebenso scharfe Waffen auf dem Parkett: Tom und Philip Kryszon kommen bereits fürs Männerteam zum Einsatz, das in der Ostsee-Spree-Liga auf Punktejagd geht. Übrigens trainiert der Ex-Neuruppiner Dietmar Rösicke diese Mannschaft, in der die beiden 18-Jährigen im Rückraum eingesetzt werden. "Ohne die Kryszon-Brüder und Nico wäre es eine Partie auf Augenhöhe geworden", blickte Schulz zurück.

Von der 6:0-Deckung rückte der HCN schnell ab, weil die Torleute kaum Abwehrchanchen hatte. Die dann praktizierte 5:1-Ausrichtung griff schon eher. Viele Tore erzielten die Brandenburger nur noch durch ihre schnellen Gegenstöße, während der HCN vorn variabel agierte.

Den Beginn zur zweiten Halbzeit verschliefen die Neuruppiner zwar und mussten einen 1:5-Lauf einstecken, antworteten dann aber nach dem 18:25-Rückstand ebenfalls mit einem 5:1-Zwischenspurt. Begünstigt wurde dies durch zwei Zeitstrafen für den Gegner, auf die der HCN mit Manndeckung reagierte. "Die Entscheidung war dennoch nach 47 Minuten gefallen", so Christian Schulz. Nach dem 33:28 wechselte er durch, Brandenburg ebenso.

Am kommenden Sonnabend reist der Tabellennachbar aus Cottbus an. Anwurf im Spiel des Staffelachten gegen den -neunten in der Sporthalle des Oberstufenzentrums ist um 16 Uhr.

HCN: Labs, Hansen - Rienaß, Weiß, Hecht (10), Drewanz, Wizisk, Dau (2), Räth (4), Krause (6), Mathiske (1), Ewert (8)

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