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Jubel in der großen Pause

Eroberung eines Spielplatzes: In der großen Pause nahmen die Schüler der Grundschule "Am Waldrand" am Montag begeistert ihren neuen Spielplatz mit Rutschbahnen und -stangen sowie Kletterbrücken in Besitz.
Eroberung eines Spielplatzes: In der großen Pause nahmen die Schüler der Grundschule "Am Waldrand" am Montag begeistert ihren neuen Spielplatz mit Rutschbahnen und -stangen sowie Kletterbrücken in Besitz. © Foto: Stefan Csevi
Dietmar Rietz / 24.11.2015, 06:30 Uhr
Schwedt (MOZ) Jubel in der Grundschule "Am Waldrand" während der frostigen Hofpause am Montag. Die Stadt hat die Spielgeräte auf dem Schulhof für rund 25000 Euro erneuert. Die Schulkinder können sie fortan in den Pausen und während der Hortzeit nutzen.

Um 10.10 Uhr klingelt die Schulglocke. In Scharen strömen die Schüler zur Hofpause und staunen. Bürgermeister Jürgen Polzehl und die stellvertretende Schulleiterin der Waldrandschule, Beate Stange, zerschneiden das traditionelle "rote Band" und geben die neuen Spielgeräte für die Schüler frei. Beate Stange ist mindestens so begeistert wie ihre Schüler: "Die Stadt hat dafür tief in die Tasche gegriffen."

Der Drittklässlerin Laura-Sophie entschlüpft während der Eröffnung ein freudiges: "Endlich können wir hier spielen! Der alte Holzspielplatz war nicht mehr schön." Ihre Freundinnen Leonie, Catharina und Anna-Lena nicken zustimmend. Zwei Wochen stand das Spielgerät schon, der Platz war aber noch gesperrt, damit die Verankerung aushärten konnte. "Sicherheit geht vor", erklärt Rathaus-Mitarbeiterin Carola Duckert.

Eine Spezialfirma für Kreativspielplätze aus Mecklenburg-Vorpommern hatte den Spielplatz im Auftrag der Stadt Schwedt auf Vordermann gebracht und die neuen Geräte maßgeschneidert sowie montiert. Auf dem Spielgerät prangt jetzt auch das Logo der Grundschule - ein Baum.

Dann beginnt der Härtetest. Dutzende Schüler stürmen gleichzeitig los, um die neuen Geräte auszuprobieren. Sie klettern, hangeln, rutschen, hopsen, springen. Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Verwaltung hatten die Geräte gemeinsam ausgewählt. Sie bestehen überwiegend aus Metall, Holz und Kunststoff. Hausmeister Andreas Schmidt sagte am Montag frohgelaunt: "Das ist pflegeleichter als die Holzspielgeräte."

Die neue Spiel- und Kletteranlage ersetzt die alte, fast 20 Jahre alte Holzspielanlage auf dem Schulhof. Eigentlich, so informiert Rathaus-Mitarbeiterin Carola Duckert, sollte der Ersatz erst 2016 stattfinden. Die Erneuerung wurde vorgezogen, um den Schulkindern ein sicheres Spielen zu ermöglichen.

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