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Mit viel Spaß gegen den Weihnachtsspeck

Hochklassiger Vergleich: Der ehemalige ESV-Spieler Sebastian Ackermann siegte im Finale gegen die FHC-Frauen mit Sabrina Genilke und Kathleen Müller (rechts) mit 13:11.
Hochklassiger Vergleich: Der ehemalige ESV-Spieler Sebastian Ackermann siegte im Finale gegen die FHC-Frauen mit Sabrina Genilke und Kathleen Müller (rechts) mit 13:11. © Foto: FOTO Michael Benk
Hubertus Rößler / 29.12.2015, 18:28 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Eine Stadtauswahl ehemaliger Frankfurter Handballer hat sich beim City-Cup des HSC 2000 den Sieg gesichert. Vor 400 Zuschauern lieferte sich das Team gegen die Drittliga-Frauen des FHC ein sehenswertes Finale. Insgesamt stand bei dem traditionellen Turnier der Spaß und das Miteinander im Vordergund.

Gute Stimmung herrschte am Montagabend in der Sporthalle an der Sabinusstraße. Trotz ungewohnter Zeit waren zu dem traditionell zwischen Weihnachten und Silvester ausgetragenen Turnier mehr Zuschauer als zu den Verbandsliga-Heimspielen des Gastgebers HSC 2000 gekommen, um die Duelle der ehemaligen und aktuellen Handballer der Stadt zu verfolgen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

"Das Turnier ist eine tolle Möglichkeit, die Mitspieler und Freunde von früher wiederzutreffen. Man sieht, dass alle mit großem Spaß und Einsatz dabei sind", sagte Kai Herrmann. Der 33-Jährige hatte einst beim ESV gespielt und weilte wie viele andere auch an den Weihnachtsfeiertagen in der Heimat. In den vergangenen Jahren war der "Weltenbummler" als Bundespolizist zur Sicherung der Botschaften in Peking und Moskau unterwegs. "Mittlerweile habe ich geheiratet und bin Familienvater, daher werde ich nur noch in Europa eingesetzt", berichtete Herrmann. Und auch wenn er seit anderthalb Jahren nicht mehr im Verein aktiv ist, zeigte der Außenspieler in der Stadtauswahl, dass er das Handballspielen nicht verlernt hat.

Das Team um namhafte Akteure wie Sebastian Ackermann, Uwe Rheinsberg oder Chris Junghans zeigte so manches Kabinettstückchen und wurde von der Seitenlinie aus gewohnt lautstark von Rainer Preuß gecoacht. Er hatte einst beim ESV und FHC viele Talente geformt und Erfolge gefeiert. Auch jetzt zeigte die Stadtauswahl ihr Können und besiegte in einem ausgeglichenen Finale die FHC-Frauen mit 13:11. "Das war ein gutes Endspiel. Die Mädels sind uns zwar vom Tempo und vom Spielerischen her überlegen, aber die Männer haben körperliche Vorteile", berichtete Torhüter Gregor Menz, der sowohl beim HSC als auch in der Stadtauswahl zwischen den Pfosten stand.

Auch der Finalgegner gab sich hocherfreut. "Das Turnier ist eine tolle Sache für den Frankfurter Handball. Dass an einem Montagabend so viele Zuschauer kommen zeigt, wie groß die Begeisterung in der Stadt für den Sport ist", sagte FHC-Trainer Dietmar Schmidt, der sich mit der Leistung seines Teams ebenfalls zufrieden zeigte: "Die Mannschaft hat über weite Strecken das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Es war eine gute Trainingseinheit, die am Dienstag mit zwei weiteren Stunden fortgesetzt wird." Erstmals mit dabei war Annekathrin Zacharias, die von der HSG Schlaubetal-Odervorland zu den Oderstädterinnen gewechselt ist.

Beste Torschützin wurde FHC-Leistungsträgerin Michéle Dürrwald mit neun Treffern. "Es hat wieder großen Spaß gemacht. Wenn wir gegen Männerteams antreten, sind wir besonders motiviert. Am Anfang haben sie zwar noch Hemmungen, kommen dann aber schnell ins Spiel", erzählte die 19-Jährige, die mit ihrem Team auch im Training regelmäßig gegen die HSC-Männer spielt. Und neben all dem Spaß und der sportlichen Herausforderung hat Michéle Dürrwald noch einen weiteren Pluspunkt des Turniers ausgemacht: "Man kann hier super seinen Weihnachtsspeck wieder abbauen", sagte die Rückraumspielerin.

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