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Biesenthal regt Beteiligung am Bürgerportal an

Olav Schröder / 30.12.2015, 06:49 Uhr
Biesenthal (MOZ) In Brandenburg gibt es gegenwärtig 81 Kommunen, die sich am Maerker-Bürgerportal beteiligen. Dort können alltägliche Probleme vom Schlagloch bis zur illegalen Müllecke mitgeteilt werden. Der Amtsbereich Biesenthal-Barnim kommt vielleicht demnächst dazu.

Zumindest haben sich die Biesenthaler Stadtverordneten dafür ausgesprochen, sich an dem Bürgerportal zu beteiligen. Die Biesenthaler Mitglieder im Amtsausschuss sollen sich dafür einsetzen, dass das Amt für alle seine Gemeinden am Bürgerportal teilnimmt.

Über das Bürgerportal können Ordnungsangelegenheiten und sogenannte Infrastrukturprobleme in einem Ort der jeweiligen Verwaltung gemeldet werden. Wer beispielsweise illegal abgelagerten Müll, eine defekte Ampel oder unnötige Barrieren für Senioren und Menschen mit Behinderungen entdeckt hat, kann dies bislang schriftlich oder telefonisch der Verwaltung mitteilen. Schneller und komfortabler soll es aber über das Internetportal gehen. Die Suche eines Ansprechpartner und der richtigen Telefonnummer entfällt. Öffnungszeiten der Rathäuser und Amtsverwaltungen müssen nicht beachtet werden. Und trotzdem ist das Problem schneller auf dem Tisch des zuständigen Mitarbeiters als bisher, wobei die Hinweise natürlich auch weiterhin telefonisch oder schriftlich gegeben werden können.

Ein weiterer Vorteil: Wer ein Problem gemeldet hat, kann ebenfalls auf der Maerker-Internetseite verfolgen, ob und wie der Missstand beseitigt wird. Die Verwaltung teilt dies allen Nutzern dieser Plattform mit. Dabei informieren Ampelsymbole über den Stand der Bearbeitung, und zwar auch, wenn ein Problem nicht durch die Verwaltung beseitigt werden kann, weil die Angelegenheit beispielsweise einen privaten Eigentümer betrifft.

Das Portal wird über die Internetseite der beteiligten Kommunen erreicht. Im Barnim beteiligen sich bislang Bernau mit aktuell mehr als 180 Hinweisen, Eberswalde (aktuell fast 150 Hinweise), Wandlitz (knapp 130) und Werneuchen mit 70 Hinweisen.

Mit der Einführung des Bürgerportals "gehen wir neue Wege der Einbeziehung von Bürgern", heißt es in der Begründung des Beschlusses. Der Dialog werde aktiver und fördere das Vertrauen auf beiden Seiten. Von der Beteiligung wird erwartet, dass "Probleme so noch schneller und unkomplizierter beseitigt werden". Hinter dem Maerker-Bürgerportal steht die Gemeinschaftsinitiative eBürgerdienste für Brandenburg des Landes und der Kommunen. Zum Amtsbereich gehören Biesenthal, Sydower Fließ, Brydin, Melchow, Rüdnitz und Marienwerder.

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